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Stendal: Zweite Massenschlägerei an zwei Tagen

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Von: Stefan Hartmann

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Ein Platz mit Bänken und Mülleimern. Im Vordergrund ist eine Mauer aus Backsteinen zu sehen, im Hintergrund Bäume und Plattenbauten.
Im Bereich hinter dem Altmark-Forum ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung einer größeren Personengruppe gekommen. © Hartmann, Stefan

Nach einer ersten Massenschlägerei in Stendal am Mittwoch, 20. Juli, kam es am Donnerstag, 21. Juli, erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Stendal – Innerhalb von kürzester Zeit ist es im Stadtgebiet Stendal zu einer weiteren Massenschlägerei gekommen. Nach der körperlichen Auseinandersetzung am Marktplatz, am 20. Juli, bei der auch mit einer Schreckschusswaffe gefeuert wurde, kam es am Donnerstagabend, 21. Juli, in der Nähe des Altmark-Forums zum nächsten Vorkommnis. Die Stendaler Polizei will nun ihre Präsenz im Stadtgebiet erhöhen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorkommnissen kann die Polizei nach bisherigem Stand noch nicht bestätigen.

Wie Zeugen der Polizei berichteten, kam es an der Adolph-Menzel-Straße gegen 20.20 Uhr am Donnerstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Personen aus der „größeren Personengruppe“ seien dabei aufeinander losgegangen und hätten sich unter anderem mit Gürteln geschlagen. Danach hätten die Beteiligten den Tatort verlassen. Vier männliche Personen im Alter von 20 bis 26 Jahren habe die Polizei als Tatverdächtige in der Nähe des Tatortes feststellen können. Ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs wurde eingeleitet. Derzeit prüfe die Polizei, ob zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang besteht. Ebenfalls werde ermittelt, ob die vier Tatverdächtigen vom Donnerstag auch am Mittwoch beteiligt waren.

Die Polizei will den wiederkehrenden Auseinandersetzungen der vergangenen Tage mit vermehrter Präsenz im Stadtgebiet begegnen. Dies gelte besonders für die Abendstunden, erklärt Jessica Zierke aus der Pressestelle des Direktionsbüros der Polizeiinspektion Stendal.

Die Polizei sucht nun auch für den erneuten Vorfall nach Zeugen. Die Straftat ist am Donnerstag, 21. Juli, gegen 20.20 Uhr begangen worden. Die Polizei bitte alle Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, sich unter Tel. (03931) 682 292 oder in jeder weiteren Polizeidienststelle zu melden. Gesucht werden Personen, die zwischen 19.30 und 21 Uhr im Bereich der Adolph-Menzel-Straße sowie im Bereich der Parkanlage „Am Springberg“ Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Landfriedensbruch im Zusammenhang stehen könnten, erklärt Zierke in einer Mitteilung.

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