Keine Zettelwirtschaft mehr

Stendal: Verwaltung will Friedhofsplanung digitalisieren

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Die Geometrien der Gräber, Mauern, Wege und Bäume sollen künftig digital erfasst werden. 

Stendal – Eine Digitalisierung kann überall da nützlich sein, wo lästige Zettelwirtschaft den Alltag bestimmt. Auch in der Stendaler Friedhofsplanung soll künftig ausschließlich digital gearbeitet werden, wie kürzlich in einer Ausschreibung der Verwaltung zu lesen war.

„Bislang liegen die Pläne für die Friedhofsteile I, II, und III des Stendaler Friedhofs nur analog in Papierform vor“, informiert Stadtsprecher Armin Fischbach auf AZ-Nachfrage. Damit soll bald Schluss sein:.

„Ziel der Ausschreibung ist es, die Geometrien der Gräber, die Mauern, Wege, Bäume und Wasserstellen in einem digitalen Plan zu erfassen“, erklärt Fischbach. Dieser soll dann mit der Friedhofssoftware „Hades“ verknüpft werden, die bei der Verwaltung bereits im Einsatz ist. Die Plattform wirbt auf ihrer Website damit, die Daten ihrer Nutzer sicher und geschützt vor fremdem Zugriff in einem professionellen Rechenzentrum zu verwahren.

„Bei Hades handelt es sich nicht um eine öffentliche digitale Plattform“, wie Fischbach klar macht. „Die Software und der Plan dienen als Arbeitsgrundlage für die Friedhofsmitarbeiter und sollen die Vergabe und Verwaltung von Grabstellen sowie die Friedhofsplanung erleichtern“.

VON CHARLOTTA SPÖRING

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