Mehr Sicherheitspersonal benötigt

Stendal: „Stadtseefest war ein Erfolg“ – Maßnahmen gut angenommen

Aus der Perspektive der Hansestadt ist das Kinder- und Familienfest am Stadtsee gut verlaufen. Einige Verbesserungsmöglichkeiten für kommende Veranstaltungen gebe es dennoch. Foto: Krug/Archiv
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Aus der Perspektive der Hansestadt ist das Kinder- und Familienfest am Stadtsee gut verlaufen. Einige Verbesserungsmöglichkeiten für kommende Veranstaltungen gebe es dennoch. Foto: Krug/Archiv

Stendal – Die Stendaler Lichttage finden vom 15. bis 17. Oktober statt.

Im Vorfeld hatte die Stadtverwaltung bei einer Pressekonferenz Anfang September erklärt, dass das Kinder- und Familienfest am Stadtsee auch dazu dienen solle, zu ermitteln, wie große Veranstaltungen in der Hansestadt ablaufen können. Die AZ hat nachgefragt, welche Maßnahmen gut funktioniert haben und bei welchen noch Handlungsbedarf besteht.

„Aus unserer Perspektive war das Kinder- und Familienfest am Stadtsee ein Erfolg“, berichtet Stadtsprecher Armin Fischbach. Die positive Resonanz er Bürger sei deutlich zu spüren und dementsprechend auch der Zulauf hoch gewesen. „Es freut uns sehr, dass wir den Menschen mit diesem Fest ein Stück städtischer Lebensqualität zurückgeben konnten“, heißt es weiter aus dem Rathaus.

Gegen 15.30 Uhr wurde die maximalmögliche Besucherzahl von 1000 erreicht, was die Koordination der Einlässe zu einer größeren Herausforderung gemacht habe. Dies sei der Stadt „trotzdem recht gut gelungen“ und habe mit einer spontanen Aufstockung des Sicherheitspersonals aufgefangen werden können. So sei eine Schlangenbildung weitestgehend vermieden worden.

„Für die Zukunft benötigen wir an den Eingängen von vornherein mehr Sicherheitspersonal“, erklärt Fischbach. Positiv zu vermelden sei es, dass die Desinfektionsspender, so lege es der Verbrauch nahe, rege genutzt und gut angenommen wurden. Positiv sei auch das striktere Reinigungsregime für die mobilen Toiletten aufgenommen worden. Wie die Verwaltung berichtet, wurden, nach Angaben des Sicherheitspersonals, Hinweise auf den Mindestabstand, sofern sie notwendig waren, befolgt. Die zentrale Erkenntnis sei nach Ansicht der Verwaltung, dass „gelungene und spaßige Veranstaltungen unter freiem Himmel“ möglich seien. „Sie erfordern einiges mehr an Einsatz bei der Vorbereitung und der Durchführung, jedoch sollte es uns diesen Aufwand wert sein“, schlussfolgert Fischbach. VON STEFAN HARTMANN

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