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Stendal: Patienten der Frauen- und Kinderklinik müssen umziehen

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Von: Stefan Hartmann

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Ein Kind mit einem Kuscheltier auf einer Krankentrage.
Ein flauschiger Kuschelhund hilft dem fast zweijährigen Rian dabei, den Umzug in das erweiterte Johanniterkrankenhaus zu überstehen. © Stefan Hartmann

Die Frauen- und Kinderklinik an der Stendaler Bahnhofstraße schließt ihre Pforten. Gestern wurden die letzten zwölf Patienten von dort aus von der Johanniter-Unfall-Hilfe in die neue Station im Johanniter-Krankenhaus verlegt. 

Stendal – Die Arbeiten am neuen Anbau des Johanniter-Krankenhauses schreiten immer weiter voran (AZ berichtete). Nun war es am Mittwochvormittag auch für die Patienten an der Zeit, umzuziehen.

Auswirkungen auf den Rettungsdienst hat die Aktion nicht, erklärt Alexander Schröder, Fachbereichsleiter Einsatzdienste, von der Johanniter-Unfall-Hilfe. Tatsächlich, so könnte man argumentieren, bedeutet der Krankentransport vom alten Standort der Frauen- und Kinderklinik an der Bahnhofstraße zum neuen Johanniter-Krankenhaus am Nordwall, dass sogar mehr Rettungsdienstler auf den Straßen unterwegs sind. Zwar handele es sich bei den zwölf Personen, die umgelagert werden müssen, nicht um Notfälle, aber dennoch sei jedes der sieben eingesetzten Fahrzeuge so besetzt, dass es im Zweifelsfall uneingeschränkt arbeiten kann.

Unter den zwölf Personen, die umziehen mussten, war auch der fast zweijährige Rian Lüttig, der von Mutter Victoria und einem Kuschelhund begleitet wurde – in der Hoffnung, pünktlich zum Feiern aus dem neuen Krankenhaus entlassen worden zu sein. Jüngster umziehender Patient war ein Neugeborenes, das bei der Reise knapp einen Tag alt war, erklärt Schröder auf AZ-Nachfrage.

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