Gartenbaufirma stattet den Winckelmannplatz mit Bewässerungsanlage aus

Stendal lässt es regnen

Mit Mini-Baggern graben die Mitarbeiter einer Gardelegener Gartenbaufirma tiefe Rinnen in die Grünfläche des Winckelmannplatzes. Insgesamt 38 Regner sollen dort installiert werden.
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Mit Mini-Baggern graben die Mitarbeiter einer Gardelegener Gartenbaufirma tiefe Rinnen in die Grünfläche des Winckelmannplatzes. Insgesamt 38 Regner sollen dort installiert werden.
  • VonCharlotta Spöring
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Stendal. Derzeit befindet sich der Stendaler Winckelmannplatz „hinter Gittern“. Mit Minibaggern und purer Manneskraft gräbt sich eine Gardelegener Landschafts- und Gartenbaufirma durch den Rasen des Platzes, auf dem Stendals berühmter Sohn Johann Joachim Winckelmann sein Denkmal hat.

 „Wir machen es hier schön“, ist von den schuftenden Mitarbeitern zu erfahren. Was genau, das verrät Stadtsprecher Philipp Krüger: „Der Winckelmannplatz bekommt gerade eine automatische Bewässerungsanlage“.

Damit die Rasenfläche des ehemaligen Stendaler Johannesfriedhof, später auch Marienkirchhof genannt, bei den sommerlichen Temperaturen nicht vertrocknet und ihr sattes Grün verliert, benötigt sie genügend Wasser. Bisher musste der Rasen extern durch eine Firma bewässert werden, die durch die Stadt beauftragt wurde. Mit diesem Aufwand soll nach Angaben des Stadtsprechers nun Schluss sein. Insgesamt 38 Regner sollen auf der Grünanlage in Stendals Stadtkern installiert werden, wie die AZ im Gespräch erfährt. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund 24 500 Euro. Je nach Wetter und Bedarf können die Beregnungszeiten manuell angepasst und gesteuert werden. Nach Angaben von Philipp Krüger sollen die Arbeiten auf dem Winckelmannplatz bereits Ende des Monats abgeschlossen sein. Und dann heißt es „Wasser marsch!“.

Von Charlotta Spöring

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