Ostaltmark vergibt Stipendien / Kampf gegen Medizinermangel

Stendal ködert angehende Ärzte

Damit es künftig ausreichend Ärzte auf dem Lande gibt, lockt der Landkreis Stendal angehende Mediziner ab sofort mit Stipendien.
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Damit es künftig ausreichend Ärzte auf dem Lande gibt, lockt der Landkreis Stendal angehende Mediziner ab sofort mit Stipendien.

Stendal – Der Landkreis Stendal will angehende Ärzte mit Stipendien in die östliche Altmark locken und so dem Medizinermangel entgegenwirken. Wer das Stipendium erhält, verpflichtet sich, als Vertragsarzt in der östlichen Altmark zu arbeiten.

Pro Jahrgang werden zwei Studierende der Humanmedizin finanziell unterstützt, und zwar mit monatlich 800 Euro während der Regelstudienzeit von sechs Jahren und drei Monaten.

200 Euro pro Monat zahlt der Landkreis während der fünfjährigen Facharzt-Weiterbildung. An welcher deutschen Universität die jungen Leute studieren, spielt keine Rolle. Ausgezahlt wird das Geld über die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt.

Die Förderung beantragen kann, wer eine Zulassung zum Medizinstudium erhalten hat. Die Vergabe des Stipendiums erfolgt durch ein Auswahlverfahren. Bewerbungen sind alljährlich bis Ende Oktober möglich, teilt der Landkreis Stendal weiter dazu mit. " Näheres per Mail an Aus-und-Fortbildung@Landkreis-Stendal.de oder unter Telefon (03931) 60-7506.

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