Führungswechsel in Sparda-Bank: Andrea Rath auf eigenen Wunsch in Magdeburg

„In Stendal einiges bewegen“

Peter Hukauf ist seit Januar in Stendal tätig. Foto: Mahrhold

tje Stendal. „Nun bin ich elbaufwärts unterwegs“, sagt Stendals neuer Sparda-Bank-Chef.

Peter Hukauf, erklärter Magdeburger mit einem ausgeprägten Faible für die Elbe, hat Anfang des Jahres die Nachfolge von Andrea Rath angetreten, die aus gesundheitlichen Gründen und auf eigenen Wunsch als Kundenberaterin in der Landeshauptstadt arbeitet. Das gab Vertriebsleiter Henrik Gens gestern am Rande von Hukaufs Antrittstermin bekannt.

Der 49-Jährige hat in der vor gut 100 Jahren von Eisenbahnern gegründeten Genossenschaftsbank Karriere gemacht. Nach Stationen in Aschersleben und Leipzig, teils bereits in Leitungsposition, wirkte der gelernte Bankbetriebswirt zuletzt acht Jahre lang als Chef der Filiale in Lutherstadt Wittenberg. „Die Elbnähe lässt ihn nicht los, sie ist ein ganz besonderes Lebenselixier für ihn“, sagt Gens über den neuen Bank-Boss in der Rolandstadt. Hier wird Hukauf mit einem Team von acht Mitarbeitern für mehr als 7 000 Kunden in der nördlichsten Filiale von elf Sparda-Standorten in Sachsen-Anhalt zuständig sein. „Ich versuche nun, in Stendal einiges zu bewegen“, kündigt der Elbauen-Fan und eifrige Nutzer des Elbradwegs an. So will der 49-Jährige künftig zusammen mit seinen Mitarbeitern die Kundenberatung intensivieren, die Kundenbetreuung ausbauen und das Baufinanzgeschäft besonders im Hinblick auf die laut Hukauf derzeit günstigen Konditionen des Kapitalmarkts verstärken.

Der neue Arbeitsort bringt Stendals neuem Bankchef eine deutlich kürzere Anreisestrecke. Die tägliche Pendelei zwischen der Roland- und der Landeshauptstadt absolviert Hukauf am liebsten mit dem Zug. Die Fahrt im Auto zwischen Magdeburg, wo der Banker mit seiner Familie lebt, nach Stendal dagegen bedeute der Verbindung wegen viel mehr Stress.

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