Hortkinder schaffen mit Lego-Bausteinen eine Fantasie-Metropole

Stendal: Eine Stadt aus Kunststoffklötzchen

Insgesamt 30 Stendaler Hortkinder fertigten mit 30 000 Lego-Bausteinen eine farbenfreudige Fantasie-Stadt an.
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Insgesamt 30 Stendaler Hortkinder fertigten mit 30 000 Lego-Bausteinen eine farbenfreudige Fantasie-Stadt an.

Stendal – Farbenfrohe Steine waren in der Ferienwoche Dreh- und Angelpunkt in der Stendaler Grundschule „Juri Gagarin“ an der Stadtseeallee.

Aus ungefähr 30 000 Steinen bauten 30 Jungen und Mädchen des Hortes sowie des Kids-Clubs vom Verein „Lebendige Steine“ mit zwölf Betreuern an vier Tagen eine einzigartige Stadt. Entstanden ist die Fantasie-Metropole aus Lego-Steinen.

Die Gedanken der kleinen Architekten und Bauherren ließen keine Wünsche offen. Fußballstadion, Hafen, Schwimmbad, Bauernhof, Kirche, Flughafen, Bahnstrecke, Baukran, riesige bis an die Decke reichende Wolkenkratzer, Fantasiehäuser sowie ein Plattenbau, der von außen an das eigene zu Hause erinnerte, ließen die Erbauer entstehen. 50 originale Bausätze und unzählige lose bunte Steinchen wurden zu Traumhäusern aus der Fantasie der Kinder, resümierte Samuel Kloft vom Verein „Lebendige Steine“. Zusammen Spaß haben, erzählen und dabei gemeinsam etwas entstehen zu lassen für und mit Kindern sei der Sinn des Lego- Baus. Sie sollen mit dem Eindruck der fertigen Stadt nach Hause gehen, so der Stendaler. Gemeinsames Singen und Spielen sorgten für Abwechslung beim Bau der Stadt.

Das Stendaler Oberhaupt Klaus Schmotz schnitt am Freitagnachmittag das Band mit den Kindern durch und gemeinsam schauten sie sich die Traumstadt an. Der Oberbürgermeister war über die Architekten und Bauherren erfreut und beeindruckt von ihrer Fantasie-Stadt. Strahlende leuchtende Kinderaugen staunten über die vielen Details, die Erbauer präsentierten sie stolz ihren Familien.

Auch die Großen waren beeindruckt und hielten den Moment mit einem Handy-Foto fest. Eine Stunde konnten die Stadt besichtigt und alle Details erblickt werden, danach begann schweren Herzens der Abbau der bunten Kunststoffklötzchen. Die Bausteine aus denen Fantasie-Welten entstehen, können beim Verein ausgeliehen werden. So wurden bereits in Tangerhütte, Klietz, Tangermünde und mehrmals in der Rolandstadt Traumstädte erbaut.

Samuel Kloft vom erwähnten Verein hofft auf weitere Stationen für die mobile Stadt. Er liebäugelt mit dem nördlichen Bereich des Landkreises wie Osterburg und Seehausen, auch Havelberg stehe noch aus.

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