Verband bereitet Unterlagen vor / Landräte zuversichtlich

Stendal und Burg auf Fusionskurs: Augenhöhe zweier Sparkassen soll sich auszahlen

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In der Kreissparkasse Stendal wird auf eine Fusion mit dem Geldinstitut im Nachbarlandkreis hingearbeitet.

Stendal – Die Zeichen stehen auf Fusion. Vertreter der Kreissparkassen Burg und Stendal haben sich im Dezember im Jerichower Land getroffen, das nächste Gespräch soll im Februar in der Altmark stattfinden.

Vereinbart wurde: Der Ostdeutsche Sparkassenverband soll die Unterlagen für eine Fusion vorbereiten.

Carsten Wulfänger (CDU), Landrat in Stendal.

Diese Unterlagen bilden die Basis für das nächste Treffen. „Danach würden die beiden Kreistage über den vorgeschlagenen Fusionsweg entscheiden“, lässt Stendals Landrat Carsten Wulfänger über die Pressestelle des Landkreises ausrichten. Der CDU-Mann ist Verwaltungsratsvorsitzender des Geldinstituts.

Steffen Burchhardt (SPD), Landrat in Burg.

In dem Schreiben heißt es auf Nachfrage der AZ weiter: „Alle Gespräche fanden in einer konstruktiven lösungsorientierten Atmosphäre statt und dies stets auf Augenhöhe.“ Ähnlich hatte sich Steffen Burchhardt (SPD), Landrat und Verwaltungsratschef der Sparkasse in Burg, Ende des Jahres in der AZ schon über die ersten Kontakte geäußert. Kreissparkasse und Landkreis Jerichower Land suchen einen starken Partner und wollen sich für die Zukunft besser aufstellen. Die Stendaler Kreissparkasse scheint aus ihrem Tal und ist laut Wulfänger in jüngster Vergangenheit in einer Werteinstufung des Verbandes von Platz 40 auf Rang neun vorgerückt.

VON MARCO HERTZFELD

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