Programm läuft zwei Jahre weiter / Freiwilligen-Agentur hat die „Kleine Markthalle“ im Blick

Stendal bleibt „Engagierte Stadt“

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Die „Kleine Markthalle“ in Stendal soll Bürgertreff und Anlaufstelle für Engagementförderung werden.

mei Stendal. Die Hansestadt Stendal bleibt zwei weitere Jahre eine „Engagierte Stadt“. Eine Fachjury hat die weitere Teilnahme am bundesweiten Netzwerkprogramm bestätigt, womit Strukturen für bürgerschaftliches Engagement vor Ort unterstützt und gefördert werden.

Seit 2015 gehört Stendal zu den 50 ausgewählten Städten in Deutschland, in denen sich gemeinnützige Organisationen, die Kommune und die Wirtschaft gemeinsam für bessere Strukturen im bürgerschaftlichen Engagement einsetzen. Dafür erhält die Freiwilligen-Agentur Altmark als Projektträger auch in den kommenden zwei Jahren eine finanzielle Förderung sowie ein umfangreiches Angebot an professioneller Beratung und Begleitung.

„Wir freuen uns sehr über die Juryentscheidung und auf die weitere intensive Arbeit mit unseren Partnern“, zeigt sich Marion Zosel-Mohr, Prozessmanagerin der „Engagierten Stadt Stendal“ der Freiwilligen-Agentur, begeistert. Die Freiwilligen-Agentur hatte sich in enger Abstimmung mit der Stadt und zahlreichen anderen gemeinnützigen Organisationen aus der Hansestadt Stendal beworben.

In den zurückliegenden zwei Jahren seien mehrere Entwicklungsprozesse angestoßen worden. Ein Höhepunkt fand gestern mit der Einweihung der „Kleinen Markthalle“ als Bürgertreff statt. Nur durch die Unterstützung der Hansestadt Stendal, von 34 regionalen Handwerkern und Gewerbetreibenden sowie privaten Spendern können die Umbaukosten von ca. 30 000 EUR finanziert werden.

In Stendal sieht das Konzept „Engagierte Stadt“ für die nächsten Zwei Jahre den Aufbau der „Kleinen Markthalle“ als Bürgertreff und feste Anlaufstelle für Engagementberatung und -förderung vor. Außerdem soll ein Leitbild für die Stadt entwickelt werden.

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