Geschäftsführer Markus Schreiber: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

Stendal: Außenerweiterung der Altmark-Oase kommt auch 2022 nicht

Der Auszubildende Fachangestellter für Bädertechnik Raiko Jantsch legt Eisbrecher an den Rand eines Außenschwimmbeckens.
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Die kalte Jahreszeit naht: Der Auszubildende Fachangestellter für Bädertechnik Raiko Jantsch legt die Eisbrecher bereit.
  • Stefan Hartmann
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Auch im kommenden Jahr wird die mögliche Außenerweiterung der Altmark-Oase nicht angegangen werden. Der Fokus liege derzeit eher auf den Besuchern. Unter anderem weil es seit dem ersten Entwurf teurer wurde, zu bauen. 

Stendal – Um die vor Pandemiebeginn geplante Außenerweiterung der Altmark-Oase ist es zuletzt still geworden. Wegen steigender Baupreise ist das Projekt verschoben worden und auch mit derzeit recht wenigen pandemiebegründeten Einschränkungen sieht es für das Projekt nicht gut aus. Auch weil die damals aufgestellte Planung sich mittlerweile überholt hat, wie Altoa-Geschäftsführer Markus Schreiber auf AZ-Anfrage erklärt.

„Aufgeschoben, nicht aufgehoben“, stellt Schreiber aber auch klar. Die Idee, die Außenanlage mit einem weiteren Schwimmbecken oder, wie eine später aufgeworfene Idee lautet, einem Wasserspielplatz aufzuwerten sei nicht vom Tisch. Im kommenden Jahr werde jedoch voraussichtlich keine der Varianten angegangen werden. Dabei wäre ein Projekt für 2022 besonders passend gewesen: Im kommenden Jahr feiert die Altmark-Oase ihr 20-jähriges Bestehen. Ein sehr kleines Vielleicht bleibt dabei jedoch bestehen: Sollte es entsprechende Förderprogramme geben, könnte sich die Lage natürlich noch ändern. Bislang zeichne sich in dieser Richtung jedoch noch nichts am Horizont ab „Jetzt ist alles nur in die Glaskugel gucken“, stellt der Geschäftsführer fest.

Bedeutend besser sehe es aber bei den Besucherzahlen aus. Nach den ersten Lockdowns waren die Schwimminteressierten häufig noch sehr zögerlich (AZ berichtete). Insgesamt 220 Leute dürfen gleichzeitig die Altoa besuchen. 180 davon im Schwimm- und 40 im Saunabereich. Generell sei er aktuell mit den Besucherzahlen zufrieden. Darauf habe die Altoa auch lange warten müssen. „Man merkt, dass die Leute wieder wollen“, sagt Schreiber. Dabei gehe es nicht nur um die Tagesbesucher, auch die verschiedenen Kurse, die in der Altmark-Oase angeboten werden, wie Aquajogging und Schwimmkurse seien gut besucht. „Der Seepferdchenkurs ist bis Sommer 2022 ausgebucht“, wählt er als Beispiel. Deshalb sei es momentan besser, sich nicht auf etwaige Bauprojekte, sondern auf die Besucher zu konzentrieren. Ein sehr kleines Vorhaben ist aber schon im Gange: Mit der kalten Jahreszeit muss das Außenschwimmbecken frostsicher gemacht werden.

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