Krankenhaus verteidigt zudem das Betreuungsprädikat

Stendal: 700. Geburt in diesem Jahr

Freude über Baby Isa Lotta und das Prädikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“: Stendaler Chefarzt Dr. Andreas Neumann (v.l.), Anika und Martin Rothenbeck sowie Hebamme und Stillberaterin Katrin Esstedt.
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Freude über Baby Isa Lotta und das Prädikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“: Stendaler Chefarzt Dr. Andreas Neumann (v.l.), Anika und Martin Rothenbeck sowie Hebamme und Stillberaterin Katrin Esstedt.

Stendal – Krankenhaussprecherin Claudia Klupsch darf einen doppelten Grund zur Freude übermitteln. Am 9.  Dezember feierte die Geburtshilfe des Johanniter-Krankenhauses in Stendal die 700. Geburt in diesem Jahr. Isa Lotta kam um 14.39 Uhr kerngesund zur Welt.

Die Eltern Anika und Martin Rothenbeck freuen sich nach Jaron (9) und Ella Mara (4) über ihr drittes Kind. Zeitgleich, so Klupsch in einer Mitteilung an die AZ, sorgt eine weitere gute Nachricht für Freude. Das Krankenhaus habe erneut das Prädikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“ erhalten.

1996 wurde der Stendaler Frauenklinik dieses Siegel erstmals verliehen, alle drei Jahre muss es verteidigt werden. „Wir sehen die hohe Qualität unserer täglichen Arbeit bestätigt“, wird Dr. Andreas Neumann, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, zitiert.

Eine Initiative von Weltgesundheitsorganisation WHO und Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, zertifiziere Kliniken mit dem Prädikat, sofern sie eine zeitgemäße Form der geburtshilflichen Betreuung verwirklichten, heißt es in dem Schreiben der Johanniter in der Hansestadt weiter.

„Die Förderung einer engen Mutter-Kind-Bindung ab dem ersten Schrei des Neugeborenen ist gemäß den Kriterien der Initiative die Maxime der Stendaler Klinik.“ Nach der Geburt sollen die Kinder sogleich direkten Hautkontakt zu Mutter oder Vater haben. „Durch Beratung und praktische Hilfen sorgen die Hebammen und Schwestern für eine Atmosphäre der Ruhe und Sicherheit.“

VON MARCO HERTZFELD 

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