Stendaler Fuchs hatte Virus / Tiergarten hat vorgesorgt

Staupe: Appell an Tierhalter

Staupe ist eine oft tödlich endende Krankheit. Symptome können Fieber, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit sowie Nasen- und Augenausfluss sein.

Stendal. Jetzt ist es erwiesen: Der am Donnerstag in Stendal aufgegriffene Fuchs (AZ berichtete) hatte, wie vermutet, hochgradig Staupe. Das stellte gestern der Landkreis Stendal klar. Nun gilt einmal mehr: Hunde sollten gegen diese Viruskrankheit geimpft werden.

Der Landkreis verweist in einer Meldung über die Erkrankung des Tieres auf ein Infoblatt des Landesamtes für Verbraucherschutz, Fachbereich Veterinärmedizin. Darin wird deutlich, dass ca. 30 Prozent der Rotfüchse im Land Sachsen-Anhalt die Staupe hatten oder haben. Das hätten Stichproben ergeben. Das Fachamt empfiehlt die Impfung von Hunden – insbesondere von Jagdhunden und Hunden mit Freilauf auf dem Land. Wegen des Eindringens der Füchse auch in Städte (wie am Donnerstag in Stendal) sei auch dort eine Ansteckung von Hunden nicht auszuschließen. Dasselbe gelte für Zootiere. Im Tiergarten, in dem der schlendernde Fuchs nach seinem Aufgreifen in einem Zwinger war, sind nach Angaben der Stadt Stendal alle nötigen Vorsorgemaßnahmen getroffen worden, damit sich weitere Tiere nicht anstecken. Alle Tiere seien geimpft.

Von Kai Hasse

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