Hansestadt will ehemaliges Einkaufszentrum abreißen

Stadtteil Süd in Stendal wird geprüft

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Die leer stehenden Plattenbaublöcke sind vielen Stendalern ein Dorn im Auge. Die Verwaltung der Kreisstadt soll deshalb prüfen, unter welchen Voraussetzungen auf kommunalen Flächen neu gebaut werden kann.

Stendal – Der Stadtteil Süd soll wiederbelebt werden.

Mit einem Antrag der zwei Fraktionen Freie Stadträte  / Bürger für Stendal (FSS /BfS) und SPD/FDP/Ortsteile soll geprüft werden, welche Voraussetzungen nötig seien, um auf kommunalen Flächen Eigenheime bauen zu können.

Zur Begründung wurde vorgebracht, dass der Bedarf an Bauland nach Angaben der Hansestadt ungebrochen hoch ist. Eine Wiederbelebung brachliegender Flächen würde insgesamt zu einer Aufwertung der Stadt beitragen. Der Antrag wurde am Montagabend mehrheitlich vom Stadtrat angenommen.

Der Stadtteil Süd kommt wegen seiner leerstehenden Wohnblöcke immer wieder in die öffentliche Diskussion (AZ berichtete). Die Gebäude befinden sich jedoch in Privatbesitz, können also von der Stadt nicht abgerissen werden, um Platz für neues zu schaffen. Im Gegensatz dazu steht jedoch das ehemalige Einkaufszentrum an der Hanseallee, dass mittlerweile der Stadt gehört, wie Oberbürgermeister Schmotz (CDU) mitgeteilt hat. Der Gebäudekomplex soll abgerissen werden. Einen Zeitplan für den Rückbau gebe es jedoch noch nicht. sth

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