Altmark auf Platz sechs in der Wachstumsstatistik

Spitzenreiter im Landestourismus

Die Bundesgartenschau brachte der Altmark ein Mehr an Besuchern in diesem Jahr ein. Foto: ct-press

Tangermünde. Der Schub, den die Buga dem Tourismus in der Altmark brachte, hat laut der jüngsten Bilanz des Statistischen Bundesamtes im August etwas nachgelassen.

Mit einer Steigerung von 16,1 Prozent bei den Gästeankünften und sieben Prozent bei den Übernachtungen bleibt der Norden Sachsen-Anhalts aber weiter unangefochtener Spitzenreiter unter den fünf Reiseregionen im Land. Im Juli wuchsen die Werte noch um 21,5 beziehungsweise 15,8 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf (Januar bis August) konnte die Reiseregion Altmark mit einem Zuwachs von 10,9 bei den Gästeankünften und 8,5 Prozent bei den Übernachtungen ihren Vorsprung allerdings weiter ausbauen. Der Harz (0,3 Prozent) und die Magdeburger Börde (1,8 Prozent) verzeichneten hier nur ein leichtes Wachstum. Die Regionen Halle-Saale-Unstrut und Anhalt-Wittenberg verbesserten sich jeweils um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mit diesem Übernachtungsplus ist die Altmark 2015 weiter unter den Top-Ten der knapp 150 Reiseregionen bundesweit. Nur das ebenfalls von der Buga beeinflusste Havelland (Zuwachs 19,7 Prozent), die Reiseregion Unterelbe-Unterweser (18,4 Prozent), das Ebersberger Land in Bayern (11,8), Potsdam (8,9) und das Bayrische Jura (8,6) schnitten besser ab. Die Buga startete am 18. April und endete am 11. Oktober. Statt der erwarteten 1,5 Millionen Besucher, wurden nur etwas mehr als eine Million zahlende Gäste an den fünf Standorten in Sachsen-Anhalt und im Land Brandenburg gezählt. Die Folge: Ein Defizit von zehn Millionen Euro. Dennoch sprechen die Organisatoren von einem Erfolg, den sie nicht zuletzt an den Tourismuszahlen in den beteiligten Regionen messen.

Von Christian Wohlt

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