Wasserwehr nimmt neue Zugmaschine in Betrieb / Ford Ranger hat 144  400 Kilometer auf dem Tacho

Spezialtruppe tourt jetzt im Allrad-Pickup

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Verbandsgemeinde-Bürgermeister Eike Trumpf hat die Zündschlüssel für die neue Zugmaschine der Wasserwehr an den Führer der Truppe, Gerald Rebitzer (r.), übergeben.

Arneburg. Der Chef der Wasserwehr Arneburg-Goldbecks, Verbandsgemeinde-Chef Eike Trumpf (CDU), hat Gerald Rebitzer als Führer der Spezialabteilung die Zündschlüssel für eine Zugmaschine mit mehr als 140 PS übergeben.

Der Geländewagen soll nicht nur dazu dienen, das Einsatzboot bis zur Elbe zu ziehen, sondern auch dafür, um an Ausbildungen teilnehmen zu können.

In dem Ford Ranger finden bis zu fünf Personen Platz. Auch die Ladefläche bietet viel Raum für den Transport von Materialien. Die Summe für den Erwerb in Höhe von 20 000 Euro war 2015 von der Verbandsgemeinde aus dem Haushaltsetat bereitgestellt worden. Von 16 angeschriebenen Fahrzeughändlern hatten zwei Anbieter ein annehmbares Angebot eingereicht. Gekauft wurde der 2011 zugelassene Geländewagen in Mecklenburg-Vorpommern – und zwar in Bandenitz im Landkreis Ludwigslust-Parchim in der Nähe von Schwerin.

Bereits im Oktober wurde der Wagen abgeholt und nach Rochau zum Kraftfahrzeughandel Zeidler überführt. Dort wurde das Blaulicht auf das Dach gebaut und die Front mit Lautsprechern und zwei Blitzlichtern ausgestattet. Natürlich darf auch das Logo „Wasserwehr Arneburg-Goldbeck“ an den vorderen Türen sowie auf der Klappe der Ladefläche nicht fehlen.

Die Verbandsgemeinde verbucht für die Neuanschaffung 18 400 Euro im Budget 2015. Mit dem schon 144  000 Kilometer gefahrenen Einsatzmobil können die derzeit insgesamt 15 Wasserwehr-Mitglieder zu Ausbildungen, Lehrgängen und zu Treffen der Wasserwehren im Landkreis und im Bundesland fahren.

Wie in jedem Ehrenamt sucht auch die Wasserwehr der Verbandsgemeinde noch weitere freiwillige Frauen und Männer, die die Arbeit der Spezialtruppe unterstützen wollen. Die Übergabe des Fahrzeugs hatte bereits am Freitag am Domizil der Wasserwehr im Arneburger alten Gerätehaus stattgefunden.

Von Frank Krug

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