Einmal Parkplätze, einmal Gestaltung

Sperlingsberg: Zwei Konzepte

Rund um die Sperlingsida wird nach wie vor geparkt. Ein Konzept sieht nun ein geordnetes Parken vor, ein zweites ein generelles Parkverbot. Entscheiden wird der Stadtrat.
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Rund um die Sperlingsida wird nach wie vor geparkt. Ein Konzept sieht nun ein geordnetes Parken vor, ein zweites ein generelles Parkverbot. Entscheiden wird der Stadtrat.
  • Ulrike Meineke
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Die Befürworter des Parkens auf dem Sperlingsberg dürfen hoffen, denn die Verwaltung hat in der Sommerpause ein Konzept erarbeitet, das das Parken rund um die Sperlings-ida weiterhin vorsieht, verbunden mit geringen baulichen Veränderungen – Mobiliar und Pflanzen betreffend. Die Stadträte werden nach der Sommerpause aber auch ein zweites Konzept auf dem Tisch haben, das von einem Parkverbot in diesem Bereich ausgeht.

Als erstes wird der Ausschuss für Stadtentwicklung die Konzepte am 10. September auf dem Tisch haben. „Es ist durchaus möglich, dass im Rahmen der Diskussion noch Änderungsvorschläge unterbreitet werden, die zu einer Überarbeitung des Konzeptes führen können“, betont Stadt-Sprecherin Sandra Slusarek. Das letzte Wort wird der Stadtrat auf seiner September-Sitzung haben.

Wie berichtet, befürchten insbesondere die anliegenden Geschäftsleute Umsatzeinbußen, sollten die neun Kurzzeitparkplätze zugunsten einer Platzgestaltung wegrationalisiert werden. Befürworter dieser Variante sehen in einer Gestaltung eine optische Aufwertung, schließlich werde derzeit wild rund um die Sperlingsida geparkt. 100 Meter weiter gebe es Parkflächen, so ihr Argument.

Inwieweit der Platz vor dem Theater auf der gegenüberliegenden Seite in den von der Verwaltung erarbeiteten Varianten eine Rolle spielt, ist unklar. Die FDP hatte angeregt, über dieses Grundstück als Parkplatz nachzudenken.

Von Ulrike Meineke

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