Sonnenkraft aus Ex-Kaserne

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57 800 Module des „Bürgersolarpark Staats“ füllen Stendals Hansestadt-Kasse mit Gewerbesteuern und 20 Jahren Pacht: Die Betreiber des Fotovoltaik-Kraftwerks auf dem ehemaligen sowjetischen Kasernengelände wollen an dem 27 Hektar-Areal nicht nur Hecken pflanzen, sondern auch Fledermauskästen errichten.

tje Staats. Die zwei Plattenbau-Offiziersblöcke sind den Anwohnern nun kein Dorn mehr im Auge.

Die immobile Altlast haben die Bad Staffelsteiner Betreiber des Staatser Sonnenkraftwerks am Rande der Heide ebenso abreißen lassen, wie sie zum Baustart im Juli 2012 möglicherweise explosive Hinterlassenschaften durch einen Munitionsbergungsdienst aus dem Erdreich holen ließen.

Die Anlage produziert laut Betreiber 13 264 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – „und damit genug Energie für 3264 Haushalte“, erklärt IBC Solar Invest-Geschäftsführer Olaf Baumer. Das Areal wird als Ausgleichsmaßnahme eingegrünt, mit Hecken bepflanzt sowie mit Kellern und Kästen für die bestehende Fledermauspopulation ausgestattet.

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