Fünf Niedersachsen absolvierten fast 1000 Kilometer in den Sätteln ihrer Zwiebacksägen

Die Osttimer aus dem Westen: Simson-Biker sausten nach Suhl

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Zwei Schwalben und drei S 51: Günter Buchwald, Frank Brothuhn, Oliver Schulze, Jan Buchwald und Lukas Traple gurkten mit ihren Ost-Mopeds 942 Kilometer vom niedersächsischen Bergen / Dumme bis zum Geburtsort der Zweiräder ins thüringische Suhl.

hob Bergen / Suhl. Fünf Simson-Fans von den Oldtimerfreunden aus dem niedersächsischen Bergen / Dumme schwangen sich auf ihre Mopeds, um quer durch die Altmark bis ins thüringische Suhl zu fahren. Dorthin, wo die Simsons einmal gebaut wurden.

Die Simson-Biker während einer Pause am Torf-Haus im Nationalpark Harz.

Günter Buchwald, Frank Brothuhn, Oliver Schulze, Jan Buchwald und Lukas Traple sattelten ihre Zwiebacksägen, wie die Simsons wegen ihres nervenden Klanges im Volksmund genannt wurden und düsten los. Vier Tage waren die Fünf unterwegs. Die Tour führte über Klötze, Haldensleben und Magdeburg zur ersten Übernachtung nach Aschersleben. Am zweiten Tag ging es weiter über Sangerhausen, Erfurt nach Suhl zur zweiten Übernachtung. Nach einem Besuch im Fahrzeug- und Waffenmuseum in der Simson-Stadt und kleineren Reparaturen an den Schwalben und S 51, traten sie am nächsten Tag die Rückreise über Meiningen, Eisenach, Duderstadt nach Lonau im Harz an.

Der letzte Teil führte über Torfhaus, Braunschweig, Gifhorn und Diesdorf zurück nach Bergen an der Dumme. Pro Tagesfahrt nahmen die fünf Oldtimerfreunde zirka 230 Kilometer unter die Reifen. Insgesamt hatten sie am Ende der Fahrt zur Geburtsstätte ihrer Simsons 942 Kilometer auf der Uhr. Alles ohne größere Reparaturen, was die Niedersachsen von der Qualität ihrer Osttimer überzeugte.

Im nächsten Jahr wollen die Bergener nach Berlin – natürlich im Simson-Sattel.

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