Silvester

Stendal: Corona- und Feuerwerksregeln bleiben unverändert

Ein rotes Feuerwerk am dunklen Himmel. Im Vordergrund sind die Umrisse von ein paar Menschen zu erkennen.
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Eingelagerte Feuerwerkskörper können heute wie gewohnt angezündet werden. Weder die Stadt Stendal noch der Landkreis verhängen Platzverbote.

Großartig strengere Corona-Regeln zu Silvester im Vergleich zu den vergangenen Tagen wird es in Stendal nicht geben. So klingt es zumindest aus Antworten der Stadtverwaltung und des Landkreises auf AZ-Anfragen heraus. Dennoch weist die Stadt auf die üblichen Regeln für Feuerwerke zum Jahreswechsel hin.

Stendal - „Ein Feuerwerksverbot vonseiten der Hansestadt Stendal gibt es nicht“, erklärt Susanne Hellmuth, Pressesprecherin der Stadt. Es gelte die gleiche Regelung wie vor der Corona-Zeit. Demnach dürfen alte Feuerwerkskörper der Kategorie F2 – klassisches Kleinfeuerwerk für Silvester – heute, 31. Dezember, ab 0 Uhr bis 24 Uhr am Neujahrstag abgebrannt werden.

Hellmuth bittet zusätzlich um Beachtung einiger Hinweise: „So dürfen pyrotechnische Gegenstände nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen gezündet werden.“ Alle Feuerwerkskörper dürfen nur im Freien verwendet werden. Beim Abbrennen ist die Flugrichtung so zu wählen, dass sie nicht in Häuser oder leicht brennbare Materialien niedergehen können. Auch auf einen Sicherheitsabstand nach dem Zünden sei zu achten. Groß betont wird in den Hinweisen der Stadtverwaltung, dass pyrotechnische Gegenstände nicht selbst hergestellt oder verändert werden dürfen. Dies ist lebensgefährlich.

Schärfere Kontaktbeschränkungen als in den vergangenen Tagen zieht weder die Stadtverwaltung noch der Landkreis Stendal über Silvester in Betracht. Auch Verbotszonen für das Zünden von Feuerwerkskörpern und ein Ansammlungsverbot auf bestimmten Plätzen der Hansestadt, wie es das Land Sachsen-Anhalt den einzelnen Kommunen und Landkreisen ermöglichte, werden nicht ausgesprochen, teilt Pressesprecherin Jana Henning im Namen der Kreisverwaltung auf AZ-Anfrage mit.

Demnach bleiben die Corona-Regeln wie gehabt: Geschäfte und Gastronomie dürfen nur unter der 2G-Regelung öffnen. Zusätzliche Tests können freiwillig als Zugangskriterium eingesetzt werden. Clubs und Diskotheken sind geschlossen. Privat wird für Geimpfte und Genesene empfohlen, dass maximal zehn Personen zusammenkommen. Für Ungeimpfte sind nur der eigene Haushalt plus zwei Personen erlaubt.

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