„Mensch 2013“ – Von Engagement in der Flut bis zu musikalischer Leitung

Kandidatensuche erfolgreich abgeschlossen

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Angeregte Gespräche wurden gestern im „Schwarzen Adler“ in Stendal geführt. Die Jury einigte sich auf zehn Kandidaten, die ab kommender Woche zum „Mensch 2013“ gewählt werden können.

Stendal. Sie, liebe Leser, haben die „Qual der Wahl“. Die Kandidaten für „Mensch 2013“ stehen fest.

Eine Qual sollte es allerdings nicht für Sie sein, weil es sich bei den von einer Jury ausgewählten Zehn um Menschen handelt, die sich ehrenamtlich voller Engagement in den verschiedensten Bereichen für andere einsetzen. Ihre Wirkungsstätten befinden sich im Landkreis Stendal. In den kommenden Wochen bis zur Gala im Autohaus Rosier am 21. März, bei der der Mensch 2013 bekannt gegeben wird, stellt die Altmark-Zeitung die Kandidaten ab kommenden Dienstag, 21. Januar, in einem persönlichen Porträt vor. Bei der gemeinsamen Aktion der Kreissparkasse Stendal, von Avacon und der Altmark-Zeitung sind Sie, die Leser, die Stimmberechtigten. Die passenden Stimmzettel dazu werden in der AZ abgedruckt. Zu beachten ist, dass nur Originale (Kopien der „Wahlunterlagen“ sind nicht zulässig) eingereicht werden dürfen, auf denen Sie dem Bewerber oder der Bewerberin Ihre Stimme geben können.

Die Kandidaten

Helmut Krah aus Lichterfelde leitet seit nunmehr 20 Jahren mit Erfolg die Abteilung Taekwon-Do der Seehäuser Sportgemeinschaft. Mit Beharrlichkeit und Können führte er seine Schützlinge bei diversen Wettkämpfen zu Siegen.

Andreas Gierke aus Kamern zeigte während der Juni-Flut unermütlichen Einsatz. Als das Hochwasser seinen Heimatort Kamern erreichte, machte er sein Haus zur zentralen Anlaufstelle für Betroffene und Helfer.

Wiebke Will aus Tangerhütte bereichert seit Jahrzehnten mit großem Einsatz das Chorleben in der Altmark. In ihrer Freizeit widmet sie sich dem erfolgreichen Musizieren dreier Chöre in ihrer Heimatstadt.

Klaus Ölmann aus Schönhausen wurde kurz nach dem Hochwasser aktiv. Als er zurück nach Schönhausen durfte übernahm er in einer leerstehenden Gewerbehalle Verantwortung, als es darum ging, Hilfsgüter an Betroffene zu verteilen.

Michael Dihlmann aus Busch fackelte nicht lang, als er von der Not der Kollegen auf der östlichen Seite der Elbe während und nach dem Hochwasser im Juni 2013 hörte. Der Landwirt sorgte unter anderem dafür, dass Menschen und Tiere westelbisch einen Zufluchtsort bekamen.

Christine Ahl aus Tangermünde blieb auch als Rentnerin dem Deutschen Roten Kreuz ehrenamtlich treu. Während und vor allem nach der Flut leitete sie in Tangermünde das Spenden-Möbel-Lager.

Hartmut Kämpfe aus Stendal ist in der Gemeinde der Petri-Kirche in Stendal sehr aktiv. Sein Ehrenamt zeichnet sich unter anderem in der Seelsorge aus.

Uwe Berzow aus Bölsdorf ist Ortswehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bölsdorf. Freiwillig verteidigte er mit seinen Kameraden den Deich zwischen Köckte und Weißewarte.

Marina Ryl aus Havelberg sollte als Küchen- und Gruppenleiterin in den Elbe-Havel-Werkstätten während des Hochwassers drei Tage für die Helfer kochen. Drei Wochen zeigte sie vollen Einsatz.

Marion Schulze aus Krumke ist vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit in Sachen Reitsport aktiv. Im Vordergrund steht dabei das Heranführen der Kinder an das Pferd und deren Ausbildung im Voltigieren, Reiten und Fahren. Die Reitverein in Krumke ist ihre Wirkungsstätte.

Von Alexander Postolache

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