Stendaler Polizei braucht 16 Minuten zum Einsatzort / Innenminister zeigt sich zufrieden

„Die Sicherheit ist gewährleistet“

Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) lobt die gute Reaktionszeit der Ordnungshüter in Sachsen-Anhalt.
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Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) lobt die gute Reaktionszeit der Ordnungshüter in Sachsen-Anhalt.

ct Magdeburg/Altmark. Salzwedels Ordnungshüter sind die Schnellsten. Zumindest im Notfall. Laut einer Analyse des Landesinnenministeriums betrug die sogenannte Einsatzreaktionszeit für den Revierbereich hier 14.32 Minuten.

Das Polizeirevier Stendal lag mit 16.18 Minuten knapp über dem Landesdurchschnitt von 16.03 Minuten. Am längsten brauchen die Beamten im Bördekreis: 18.43 Minuten. Die großen Städte Magdeburg schneiden beide mit exakt 15.35 Minuten durchschnittlich ab.

„Das Konzept der Streifenbereiche hat sich bewährt. Trotz angespannter Personaldecke ist es wiederholt gelungen, die Zeiten konstant zu halten. Für mich ist das ein Erfolg und ein klarer Beleg dafür, dass die Sicherheit gewährleistet ist“, schlussfolgert Innenminister Holger Stahlknecht (CDU). Von Anfang Januar bis Ende März 2018 wurden für die Statistik landesweit knapp 43.000 polizeiliche Einsätze erfasst.

Insbesondere die relevante Reaktionszeit bei sogenannten priorisierten Einsätzen, also Einsätzen, bei denen Lebensgefahr besteht oder ein Täter noch am Tatort ist, habe wiederholt unterhalb der angestrebten Maximalzeit von 20 Minuten gelegen. Für alle weiteren Einsätze ohne zeitliche Dringlichkeit (zum Beispiel Verkehrsunfälle ohne Personenschäden, Keller-/Laubeneinbrüche oder Sachbeschädigungen) benötige die Polizei durchschnittlich 24.27 Minuten, um am Einsatzort einzutreffen.

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