"One Billion Rising": Stendaler beteiligen sich an weltweiter Aktion

400 setzen tanzend ein Zeichen gegen Gewalt

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Mit einem choreografierten Protest-Tanz wurde in Stendal wie auch in anderen deutschen Städten daran erinnert, dass Frauen überall auf der Welt Opfer von Gewalt werden

xp Stendal. In der Rolandstadt haben sich gestern ca. 400 Menschen an der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ (Eine Milliarde erhebt sich) beteiligt und auf dem Sperlingsberg ein Zeichen gegen Gewalt gegenüber Frauen und Kindern gesetzt.

Mit einem choreografierten Protest-Tanz wurde in Stendal wie auch in anderen deutschen Städten daran erinnert, dass Frauen überall auf der Welt Opfer von Gewalt werden.

Der Schulstreik hat sich gestern bemerkbar gemacht, sagte Christel Stoldt. Die Lehrerin im Ruhestand, welche seit März 2010 die Geschicke des Weißen Rings im Landkreis Stendal leitet, begrüßte gemeinsam mit Elfi Baumann (Tanzkoordinatorin bei TV Popcorn), ebenfalls diesem Berufszweig angehörig, etwa 400 Menschen auf dem Sperlingsberg. Nicht alle ließen sich zum Tanzen motivieren. Viele schauten jedoch gespannt zu. 

Es hätten aber noch mehr Schulen mitmachen sollen, obwohl die Veranstalter von „One Billion Rising“ sich über Mitstreiter des Winckelmann- sowie des Privatgymnasiums, der Ganztagsgrund-, der Diesterweg-Sekundar-, der Berufs-, der Komarow-, der Pestalozzi- sowie der Grundschule Nord freuen konnten. Zudem unterstützten die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Birgit Hartmann, Vertreter der Polizei und des Paritätischen sowie Mitglieder der PSW Kinder- und Jugendhilfe die tänzerische Aktion, die ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen soll. Und von der Projektgruppe „Gemeinsam gegen Gewalt“ und dem Kreissportbund (KSB) initiiert wurde. 

„One Billion Rising“ ist eine internationale Kampagne der Organisation „V-Day“, um weltweit gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder vorzugehen und diese zu stoppen. 150 deutsche Städte nahmen teil.

Von Alexander Klos

"One Billion Rising" in Stendal

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