Schule wird für 4,2 Millionen saniert

Ein Architektur- und Ingenieurbüro aus Barleben bei Magdeburg hat die wichtige Vorarbeit geleistet. So stellen sich die Gebäudeplaner die Sekundarschule „Karl Marx“ in Osterburg für die Zukunft vor.

Stendal - Von Marco Hertzfeld. „So viel Geld – wäre es nicht besser gewesen, den alten Plunder einfach abzureißen und dann gleich völlig neu zu bauen?“ Heiligenfelder Bernd Prange (CDU) hat offenbar so seine Zweifel, ob Verantwortliche für Havelberg und Osterburg „auch wirklich alles gut durchgerechnet“ haben.

Parteifreund und Bauausschussvorsitzender Gerd Schlaak scheint davon überzeugt und erinnert daran, dass auch das Fachgremium selbst sich vor Ort umgeschaut hat. Wobei die beiden größten landkreislichen Schulbauvorhaben der nächsten drei Jahre ja sowieso recht verschieden seien. Und das EU-Förderprogramm sei nun einmal für so genannte energetische Sanierung ausgelegt, ergänzt Gudrun Stannull. Gerade Sekundarschüler und Lehrer in der Biesestadt haben schon recht lange warten müssen. Die Leiterin des Gebäude-Regiebetriebes bei der Sitzung am Mittwoch in Stendal: „Wir sind bemüht, die Maßnahme schnell zu beginnen.“ Im Juli soll endlich der Startschuss fallen. Das Projekt kostet 4,2 Millionen Euro. Die Herausforderung: Ein Großteil der Arbeiten muss während laufenden Schulbetriebs erledigt werden.

Bis Februar 2012 sanieren Handwerker den Keller der Sekundarschule „Karl Marx“, bauen ein Foyer, errichten einen geschlossenen Bereich unter der Aula und schaffen einen Teil der Außenanlagen. Im zweiten Bauabschnitt bis Juli 2012 konzentrieren sich die Arbeiten in Osterburg auf den hinteren Bereich des Schulgebäudes vom Keller bis zum dritten Obergeschoss. Bis Februar 2013 soll schließlich der vordere Bereich des Gebäudes saniert werden.

In der Sekundarschule „Am Weinberg“ in Havelberg laufen die Arbeiten bereits seit Juni 2010. Stannull: „Der lange Winte hat die Arbeiten an Haus C leider behindert“. Dennoch sei die Landkreisverwaltung guter Dinge, dass der Zeitplan eingehalten werde. Im September 2013 soll das gesamte Projekt abschlossen sein. Die Kosten summieren sich dort auf annähernd sieben Millionen Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare