Sicherheitsbehörden schauen vor allem auf Silvester / Ministerium: Kommunikation wichtig

Schöne Bescherung in Stendal: Polizei erhöht Corona-Präsenz

Ordnungsamt und Polizei können nicht nur wie hier in Magdeburg an einem Strang ziehen, auch in Stendal.
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Ordnungsamt und Polizei können nicht nur wie hier in Magdeburg an einem Strang ziehen, auch in Stendal.
  • Marco Hertzfeld
    vonMarco Hertzfeld
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Stendal – Die Polizei gibt sich für die Weihnachtsfeiertage gewappnet und will ihre Präsenz gerade zu Silvester landesweit noch einmal deutlich erhöhen.

„Eine Urlaubssperre für die Bediensteten der Polizei besteht jedoch nicht“, teilt Danilo Weise auf Nachfrage der AZ mit. Was das für Stendal, den Landkreis und die Region konkret in Zahlen bedeutet, dazu lässt sich der Sprecher des Innenministeriums in Magdeburg nicht weiter in die Karten schauen. Fest stehen dürfte: Die letzten acht Tage des Coronajahres 2020 könnten es für alle Sicherheitsbehörden noch einmal in sich haben.

Wenn es um die Einhaltung der Coronaregeln geht, sind zunächst erst einmal die Landkreise und kreisfreien Städte und deren Gesundheitsämter zuständig. Die Polizei stehe sozusagen Gewehr bei Fuß, leiste nach Aufforderung „Vollzugshilfe“. Darüber hinaus sei die Landespolizei auch sonst verstärkt vor allem an Wochenenden und in der Nacht zur Stelle, eben dann, wenn kommunale Ordnungsmacht „nicht oder nicht rechtzeitig gewährleistet werden kann“, erläutert Weise. Hierzu bedürfe es keines Amtshilfeersuchens.

Die Polizei werde täglich zusätzliche Kräfte vorhalten, es gehe letztendlich um Straftaten im Sinne des Infektionsschutzgesetzes. Dabei solle auf Kommunikation mit den Bürgern gesetzt werden, Konflikte sollten möglichst vermieden werden, betont der Ministeriumssprecher. Und vor allem mit Blick auf den 31. Dezember: Die Polizei rechnet damit, dass sich nicht alle an das Feuerwerksverbot halten werden. Auch dürfte Alkohol die Situation in der Altmark und dem Rest des Landes nicht einfacher machen.

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