Lücken sollen geschlossen werden

Schnelles Internet für Stendal: Glasfaser-Ausbau wird mit 4,4 Millionen Euro gefördert

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Glasfaserleitungen sollen in Stendal verlegt werden.

Stendal – Schnelles Internet gibt es in Stendal bereits großflächig. Die letzten Lücken sollen nun geschlossen werden. Dafür gibt es vom Land 4,4 Millionen Euro.

Mit dem Geld sollen Telekommunikationsunternehmen den Anreiz bekommen, das Netz auch dort mit Glasfaser anzubieten, wo es eigentlich nicht wirtschaftlich ist.

Bei einer europaweiten Ausschreibung bekam Vodafone für Stendal den Zuschlag. Nach Abschluss der Arbeiten – der anvisierte Zeitraum wurde vom Wirtschaftsministerium gestern noch nicht benannt – sollen Übertragungsraten im Gigabit-Bereich möglich sein. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, profitieren davon 400 Haushalte, 80 Unternehmen und elf Schulen. Hinzu kommen weitere Einrichtungen wie der Flughafen Borstel sowie das Diakoniewerk Wilhelmshof. Der Förderbescheid wurde gestern überreicht. „Mit der erheblichen Unterstützung des Landes, einer wirklichen opulenten Förderung, werden wir bald eine flächendeckende Breitbandversorgung für Privathaushalte und insbesondere auch für ansässige Unternehmen aller Größenordnungen gewährleisten können“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Schmotz gestern Abend in einer Mitteilung.

Die 4,4 Millionen Euro stammen aus dem Vermögen der Partei- und Massenorganisationen der ehemaligen DDR sowie aus Erlösen der Frequenzversteigerung 2015. Die Stadt Stendal beteiligt sich mit 493 000 Euro.  cz

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