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Sachsen-Anhalt-Tag: Stendaler Rathaus wartet auf weitere Informationen

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Von: Stefan Hartmann

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Auf einem Schild wird der Sachsen-Anhalt-Tag in Stendal angekündigt.
An vielen Stellen im Stadtbild gibt es Hinweise auf den Sachsen-Anhalt-Tag. Mit einer möglichen Verschiebung des Datums müssten diese angepasst werden. © Stefan Hartmann

Stattfinden soll der Sachsen-Anhalt-Tag in Stendal auf jeden Fall. Eine Absage steht nicht im Raum, heißt es aus dem Rathaus. Immer unsicherer wird jedoch der Zeitpunkt: Zwei Jahre Geduld könnten von den Stendalern gefordert werden.

Stendal – Auch wenn kurzzeitig von einer möglichen Verschiebung des Sachsen-Anhalt-Tages auf 2023 die Rede war: Möglich ist das nicht, erklärt Stadtsprecher Philipp Krüger auf AZ-Nachfrage. Eine andere Möglichkeit als 2024 nach einer Verschiebung bestehe nicht. „Das ist ein Passus im Vertrag“, stellt Krüger fest. Ebenso ausschließen könne der Leiter des Büros des Oberbürgermeisters eine komplette Absage des Sachsen-Anhalt-Tages. „Das ist komplett raus“, stellt Krüger bestimmt fest.

Ob es zu einer Verschiebung kommt oder nicht, steht aber noch nicht fest. Und äußern will sich die Stadtverwaltung zu der Frage nicht – zumindest vorerst. Denn für heute, so heißt es aus dem Rathaus, sei eine Kabinettssitzung geplant, auf der die Frage beantwortet wird. „Jetzt ist die Staatskanzlei am Zug“, sagt Stadtsprecher André Projahn.

Offen ist bislang noch, welche Kosten eine Verschiebung des Sachsen-Anhalt-Tages mit sich bringen würde. Bislang sei kein Geld verloren, erklärt Krüger jedoch. Bislang genutzte und produzierte Werbemittel wie die Festtagsbuttons würden voraussichtlich einfach ihre Gültigkeit behalten, auch wenn auf ihnen das falsche Datum stehen würde. In jedem Fall sei es auch das Ziel der Buttons gewesen, Touristen nach Stendal zu ziehen und auf die Hansestadt aufmerksam zu machen. Sämtliche Arbeit, wie auch die bereits gedruckten und angebrachten Plakate seien damit nicht verloren. Möglicherweise könne es auch ganz nett aussehen, so Krüger, wenn der Datumswechsel optisch ein wenig aufgearbeitet werde und aus einer 2022 eine 2024 werde. Auch die anderen bislang erledigten Arbeiten, seien mit einer Verschiebung nicht verloren. Möglicherweise müssen sie eine Weile eingemottet werden, aber „Was jetzt an arbeit reingesteckt wurde, wird dann wieder aus der Schublade geholt“, erklärt Krüger.

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