Altmärker holen beim Wasserkisten-Rennen der Karnevalisten Platz eins

Rochauer Spaßmacher siegen in Elend souverän

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Beim Paddeln auf der überdimensionalen Karnevalskappe siegten Martin Stiller (v.l.), Oliver Schmidt, Präsident Frank Bräuer mit der RCG-Fahne, Marcel Großpietsch und Tino Winkelbauer.

Rochau/Schierke. Bei der Rochauer Carnevals Gemeinschaft (RCG) wird nicht nur während der fünften Jahreszeit gefeiert.

Auf Grund der guten Zusammenarbeit mit dem Karnevalsverband Sachsen-Anhalt und dessen Hauptsponsor – einer Spirituosenfabrik aus Bad Lauterberg – wurde von den altmärkischen Karnevalisten beschlossen, für ein Wochenende in den Harz zu reisen.

Besonderer Höhepunkt dieser Reise sollte das Wasserkistenrennen im Waldbad Elend sein. RCG-Präsident Frank Bräuer hatte im Vorfeld zusammen mit Rochauer Vereinsmitgliedern eine Wasserkiste in Form einer Karnevalskappe errichtet. Natürlich prangte auf dem Wassergefährt auch unübersehbar der Schlachtruf ,,Rochau – es lacht“.

Im Waldbad Elend traten insgesamt 20 Teams aus der gesamten Harzregion sowie aus verschieden anderen Karnevalsclubs gegeneinander an. Sie ließen ihre Wasserkisten nacheinander zu Wasser. Ziel war es, das Becken des Waldbades in besonders origineller Weise zu durchqueren. Vier Rochauer Ruderer sorgten dabei für den Antrieb und Präsident Bräuer managte aus der altmärkischen Karnevalskappe heraus die zünftige Stimmung. Der Rest des Vereins feuerte seine Mannschaft vom Beckenrand aus mit vollem Elan an.

Somit gewann der Rochauer Karnevalsverein nicht nur die Herzen des Publikums, sondern auch das Rennen und erhielt den Wanderpokal. Anschließend wurde zünftig bis in die Morgenstunden gefeiert. Dabei entstanden erste Ideen, auf welche Weise der Wanderpokal im kommenden Jahr in origineller

Art verteidigt werden kann. Ein Besuch im Stammsitz des Likörherstellers und eine Besichtigung der Baumannshöhle in Rübeland rundeten die Sommerfahrt der Altmärker ab, die ein gelungenes und erlebnisreiches Wochenende verbrachten. Nun geht es weiter an die Arbeit, denn der Start der 51. Session der RCG rückt näher. Und es gilt, auf jeden Fall wieder ein besonderes Programm vorzubereiten.

Von Gerhard Draschowski

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