Rund 100 Sportler befördern ausgediente Weihnachtsbäume gen Himmel

Rekord in der Rolandstadt: Tanne fliegt 5,65 Meter hoch

+
Den ausgedienten Weihnachtsbäumen kommt beim Weitwurf noch einmal ein Nutzen zu, ehe sie verbrannt werden.

Stendal – Die sportliche Veranstaltung rund um die ausgediente Tanne organisierte der Stendaler Leichtathletik Verein (SLV) am Sonntagnachmittag zum sechsten Mal.

Immer mehr Zuschauer, aber auch Mitmachfreudige wollten sich den Weihnachtsbaumhoch- und Weitwurf nicht entgehen lassen.

Etwa 100 Sportler haben sich der Veranstaltung angeschlossen.

Rund 250 Sportfreunde haben sich für die Traditionsveranstaltung im Stadion am Galgenberg eingefunden. SLV-Ehrenpräsident Siegfried Wille brachte die Idee für das Weihnachtsbaumwerfen schon vor Jahren aus Schweden mit in die Rolandstadt. Mit unterschiedlichen Techniken wurde das Grün in die Höhe aber auch in die Weite geworfen und sorgte für neue Rekorde. Mit Anlauf oder rückwärts, nach oben geschleudert, mit und ohne Kampfschreie, aber immer mit Motivationsrufen der Zuschauer und Kontrahenten, konnten die ausgedienten Tannen so nochmal einen Zweck erfüllen.

Spaß hatten alle – ob beim Zuschauen oder Mitmachen. 100 Teilnehmer in verschiedenen Altersklassen gingen bei einer Temperatur von rund sechs Grad an den Start. Die Frauen standen beim sportlichen Wettkampf den Männern in Nichts nach.

Auch an den Nachwuchs wurde beim sportlichen Wettstreit gedacht. Die kleinen Sportler zeigten beim Kerzen auspusten und Säckchen-Zielwurf, was schon in ihnen steckt. Da blieb den Jüngsten keine Zeit für Langeweile. Matthias Hörning holte sich den Stadionrekord beim Weihnachtsbaumhochwurf mit 5,65 Meter. Überraschend verdrängte Holger Schmidt vom Stendaler Leichtathletikverein mit 8,26 Meter beim Weihnachtsbaumweitwurf Matthias Hörning mit 8,25 Meter vom obersten Treppchen.

Carola Schulz führt in beiden Disziplinen die Rangliste der Frauen an. Lennert Wille und Max Ludwig in der Altersklasse bis 18 Jahre standen auf dem Treppchen bei beiden Disziplinen und waren als Helfer aktiv dabei. Als die letzten Kontrahenten die vorderen Plätze unter sich ausgemacht hatten, schenkten die mitgebrachten Weihnachtsbäume ein letztes Mal wohlige Wärme am Lagerfeuer. Für das leibliche Wohl war durch den Veranstalter gesorgt, der von der Resonanz beeindruckt war und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr hofft.

Ein großer Dank gehe an alle Helfer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und an die Sponsoren die für Pokale sowie Urkunden sorgten.

VON UTE KRUG

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare