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Reck zieht ins Rathaus

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Robert Reck ist neuer Bürgermeister der Verbandsgemeinde. Annegret Schwarz zählte zu den ersten Gratulanten.
Robert Reck ist neuer Bürgermeister der Verbandsgemeinde. Annegret Schwarz zählte zu den ersten Gratulanten. © Westermann

ohe Seehausen. Robert Reck ist neuer Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen: So lautet das vorläufige Ergebnis der Stichwahl, in der sich der Beusteraner mit 56,4 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen Annegret Schwarz (43,6 Prozent) durchsetzte.

Die Wahlbeteiligung lag bei 41,4 Prozent.

Bereits kurz nachdem die ersten Zahlen der insgesamt 24 Wahlbezirke auf der eigens im Ratssaal der Hansestadt aufgestellten Leinwand auftauchten, zeichnete sich eine Tendenz ab. Nach den ersten sechs Ergebnissen lag Robert Reck mit knapp 52 zu 48 Prozent vorn. Ein Vorsprung, aber hauchdünn. Immer wieder fragende Blicke des 28-Jährigen, der Freunde und Familie mit in den Ratssaal gebracht hatte, Richtung Leinwand. Nachdem 21 der 24 Wahlbezirke ausgezählt waren, vergrößerte sich der Vorsprung auf sechs Prozent. Die Anspannung beim Beusteraner wich ein wenig. Ein prüfender Blick auf die ausgestreckte Hand: Kein zittern, die Aufregung legt sich. Nachdem dann gegen 19 Uhr auch das letzte Wahllokal das Ergebnis gemeldet hat, machte sich Erleichterung beim Kandidaten und seiner Anhängerschaft breit. Was folgte, waren Gratulationen und Glückwünsche. Doch nach der Wahl ist vor dem Amtsantritt. Spätestens am 2. Januar will Robert Reck seinen Posten als neuer Verbandsgemeindebürgermeister antreten. Bis dahin wolle er alles Nötige mit seinem Noch-Arbeitgeber, der Uni Mannheim, an der Reck als Akademischer Mitarbeiter tätig ist, klären. Als wichtigste Punkte, die er in seinem neuen Amt angehen möchte, sieht der Beusteraner die Kita-Planung und auch die Feuerwehren. „Vor allem aber muss ich die Verwaltung kennenlernen“, ergänzte Reck. Und Annegret Schwarz? Sie war die erste unter den Gratulanten, war danach aber schnell verschwunden. „Seehausen hat gewählt“, kommentierte sie den Wahlausgang gegenüber der AZ.

Endgültig werde das Resultat allerdings erst, nachdem der Verbandsgemeinderat auf seiner Sitzung am 10. Dezember das Ergebnis bestätigt habe, ergänzte Wahlleiterin Katrin Neuber.

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