Polizei erteilt Platzverweise an der Stendaler Moschee

Rechte Parole bei Opferfest gerufen

  • VonDavid Schröder
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ds Stendal. Unweit der Stendaler Moschee, wo am Sonnabend das Opferfest gefeiert wurde, rief ein bisher Unbekannter aus einer Gruppe heraus eine verbotene rechte Parole. Die Polizei sprach Platzverweise aus.

Aufgrund eines Zeugenhinweises wurde der Polizei am Sonnabend gegen 15.40 Uhr der Straftatbestand bekannt. 

Die Gruppe von etwa zehn Personen, aus der die verbotene Parole gerufen worden sein soll, begab sich nach Polizeiangaben anschließend zur Moschee und blieb zunächst auch auf dem Festgelände des gerade stattfindenden Opferfestes. Weitere Polizeikräfte konnten die Personen im Gespräch dazu bewegen, das Gelände zu verlassen. Anschließend wurden die Personalien aufgenommen und ein Platzverweis für den umliegenden Bereich vom Festgelände erteilt, "da eine mögliche Störung des Opferfestes der Islamischen Gemeinde ausgehend von dieser Gruppe bestand", heißt es im Polizeibericht weiter. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung dieser Straftat führen, nimmt das Polizeirevier Stendal unter der Tel. (03931) 68 50 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Rubriklistenbild: © dpa

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