Altmarkrundkurs begutachtet / Ergebnisse am Dienstag

Radroute auf dem Prüfstand

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So geht es nicht, finden Linke und Grüne: Den Altmarkrundkurs durch Wald und Dörfer aus Kostengründen aufzugeben und wie hier an der B 189 entlangzuführen, sei der falsche Weg.

mei Stendal. Wie sieht es auf dem Altmarkrundkurs im Landkreis Stendal tatsächlich aus? Ein Berliner Ingenieurbüro hat sich die touristische Radroute angeschaut und stellt seine Ergebnisse am Dienstag, 29. Mai, erstmals vor.

Die öffentliche Präsentation geht auf eine Initiative der Kreistagsfraktion Linke/Grüne zurück, die eine Qualitätsoffensive für den Altmarkrundkurs fordert (AZ berichtete).

„Wenn wir Radtourismus in der Altmark wollen, müssen wir Qualität anbieten“, erklärt die Grünen-Abgeordnete Susanne Bohlander. Sie lobt ausdrücklich, dass sich der Kreistag jetzt ein Gesamtbild vom aktuellen Zustand dieser radtouristischen Infrastruktur verschafft. Erst wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, könne man sich über mögliche Maßnahmen Gedanken machen, wie dieses Radwegenetz verbessert werden kann.

Sinnvoll sei es jedenfalls nicht, landschaftlich schöne Strecken durch Wald und Dörfer aus Kostengründen aufzugeben, wie zwischen Seehausen und Osterburg geschehen, wo der Altmarkrundkurs nun an der B 189 entlang führt.

Die Präsentation am 29. Mai in den gemeinsam tagenden Ausschüssen für Wirtschaftsförderung/Tourismus sowie Bau/Verkehr/Infrastruktur beginnt um 17 Uhr im Landratsamt, Raum „Stendal“. Alle Interessierten können teilnehmen. Zugegen sein werden auch Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), die Hinweise zum Altmarkrundkurs geben.

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