Verkehrsminister erwartet verbesserte Standortbedingungen mit Autobahn zwischen Magdeburg und Schwerin

89 Prozent für Ausbau der A14

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red Altmark. Der Baustart für das erste Teilstück der nördlichen A14 bei Colbitz am kommenden Mittwoch, 30. November, markiert nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel den „Beginn einer neuen Entwicklungsphase in der Altmark-Region“.

Die Erfahrung zeige, dass wirtschaftliche Entwicklung vor allem dort stattfinde, wo eine gute verkehrliche Anbindung vorhanden sei. „Wie die meisten Menschen in der Altmark erwarte ich vom A14-Lückenschluss erheblich verbesserte Standortbedingungen für den nördlichen Teil Sachsen-Anhalts, die sich auch auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger positiv auswirken“, betonte Webel mit Hinweis auf eine aktuelle Bevölkerungsbefragung des INFO-Meinungsforschungsinstituts Berlin. Laut der repräsentativen Umfrage, bei der gut 1.000 Personen interviewt worden sind, befürworten neun von zehn Befragten (89%) den Weiterbau der A14 von Magdeburg in Richtung Schwerin. Nur sieben Prozent hingegen lehnen das Vorhaben ab. Mehr als 90 Prozent der Befragten erwarten vom A14-Lückenschluss eine positive wirtschaftliche Entwicklung (94%), eine verbesserte Mobilität der Bewohner (94%) sowie eine bessere Erreichbarkeit der Region für Touristen (93%). Die deutliche Zustimmung ist dabei unabhängig von den Parteipräferenzen der befragten Personen. So hält beispielsweise auch die Mehrheit der Wähler der Grünen (88%) und der Linkspartei (81%) das Projekt für notwendig und unterscheidet sich damit nur unwesentlich vom Meinungsbild bei den Wählern der SPD (92%) und der CDU (91%).

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