Bürgertreff „Kleine Markthalle“ Stendal gewinnt Nachhaltigkeitspreis

Preis für „zentrale Impulsstätte“

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Mit dem Stuhl-Bemal-Projekt startete die „Kleine Markthalle“ als Bürgertreff für Vereine und einzeln Engagierte.

Stendal. Unter 450 eingereichten Projekten sind die Preisträger für das „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ vom „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ in Berlin ausgewählt worden.

Die „Kleine Markthalle“ Stendal gehört in der Kategorie „Nachhaltigkeit im ländlichen Raum“ zu den ausgezeichneten Projekten, weil sie als „zentrale Impulsstätte für Engagement und für alle Menschen jeden Alters sowie jeder Herkunft nutzbar ist“.

Der seit 2011 vergebene Preis wurde erstmals von den vier regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien in Kooperation mit dem Rat verliehen. Das „Projekt Nachhaltigkeit“ hat dadurch noch mehr Menschen in allen Bundesländern und Regionen erreicht.

Die 42 Gewinnerprojekte erhalten jeweils 1000 Euro Förderung, um ihre Projekte jeweils vor Ort weiter voranzutreiben.

Die Jury würdigte die Arbeit der „Kleinen Markthalle“ mit der Begründung: „Mit kleinen messbaren Projekten werden die Selbstwirksamkeit des Einzelnen und das Vertrauen an die eigene Gestaltungskraft, die aus gemeinsamem Handeln entsteht, gestärkt.“

Der „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Seine Aufgaben sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

Die regionale Preisverleihung findet am 12. September bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Berlin statt.

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