Inga ist jetzt schon zweieinhalb Monate verschwunden

Polizei setzt Suche mit Spezialhunden aus

+

dpa Stendal. Im Fall der seit zweieinhalb Monaten vermissten Inga Gehricke (5) aus Schönebeck setzen die Ermittler die Suche mit Spezialhunden zunächst aus.

Die Aktion mit sieben besonders geschulten Personensuchhunden vom Mittwoch werde nicht fortgesetzt, sagte Polizeisprecherin Beatrix Mertens gestern in Magdeburg. Die Tiere müssten nach dem langen Weg durch drei Bundesländer pausieren. Zuweiteren Ermittlungsschritten sagte die Polizei aus taktischen Gründen nichts.

Die sogenannten Mantrailer mit besonders sensiblem Geruchssinn waren zum zweiten Mal auf eine Fährte im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall angesetzt worden. Die Tiere führten die 30 Beamten von Haldensleben über den Berliner Ring (Brandenburg) und Halle bis kurz vor Dresden. Dort wurde die Suche am Abend ergebnislos beendet. Für die Suche wurden immer wieder Autobahnabschnitte gesperrt. Eine spätere Fortsetzung der Aktion sei möglich.

Inga war am 2. Mai in Wilhelmshof bei Stendal verschwunden. Seitdem hat die Polizei trotz hunderter Hinweise aus ganz Deutschland und großer Suchaktionen noch immer keine heiße Spur.

Einen konkreten Anlass für die Suche mit den Hunden am Mittwoch gebe es nicht. „Wir schöpfen alle Möglichkeiten aus, um Inga zu finden“, sagte Polizeispreche Marc Becher. Jetzt sei eine frühere Suche von Mitte Juni fortgesetzt worden. Vor knapp drei Wochen waren die Spezialhunde von dem Waldstück in Wilhelmshof losgelaufen. Damals führten die Hunde die Polizisten nach Haldensleben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare