Polizei und Busunternehmen arbeiten Hand in Hand für mehr Sicherheit in Schul- und Linienbussen

Busse auf Herz und Nieren prüfen

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Beamte der Polizei Stendal in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Verkehrsüberwachung kontrollieren vor allem Reifen und Bremsen.

Stendal. Täglich benutzen 4500 Kinder im Landkreis Stendal den Bus, um zur Schule und wieder nach Haus zu gelangen. Da noch immer Sommerferien sind, realisierten am 13. August Polizei und örtliche Busunternehmen gemeinsam eine freiwillige zusätzliche Kontrolle an den Fahrzeugen.

Die sogenannte Verkehrs- und Betriebssicherheitsuntersuchung fand bereits zum vierten Mal in Folge statt. Wobei Behörden und Busunternehmen erneut die Unterbrechung durch die Sommerferien für ihre Zusammenarbeit nutzten. Mit dem unmittelbar bevorstehendenden neuen Schuljahr realisierten die Beamten des Revierverkehrsdienstes des Polizeireviers Stendal sowie Kollegen der spezialisierten Verkehrsüberwachung BAB (Bundesautobahn) Börde zahlreiche verschiedene Maßnahmen. Im Zuge der Überprüfung von insgesamt 43 Bussen der Firmen Altmark Bus und Zeitfracht in Stendal, bei denen Beleuchtung, Reifen, Bremsen, die Sensoren der Türen sowie das Vorhandensein von Warndreiecken, Verbandskästen und Feuerlöschern kontrolliert werden, wird am 14. August eine ebensolche Überprüfung in Seehausen stattfinden. Einen Tag darauf, am Donnerstag, kehren die Freunde und Helfer auf das Firmengeländer am Hohen Weg 4 zurück um die restlichen Fahrzeuge der Altmark Bus GmbH, die in Tangerhütte eingesetzt sind, auf die gleiche Weise zu überprüfen.

Über die reine Kontrolle der Fahrzeuge hinaus versuchen die Ordnungshüter jedoch auch anderweitig Schüler und Schulanfänger zu schützen. Durch sogenannte „Spannbandaktionen“, bei denen mit großen Plakaten an bedeutenden Stellen Informationen zum Schulstart platziert werden, soll die Aufmerksamkeit von Autofahrern gezielt auf die neuen Verkehrsteilnehmer gelenkt und um entsprechend angepasstes Fahrverhalten gebuhlt werden. Schulwegbegehungen mit den Kleinen und verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in Schulgebieten gehören ebenfalls zu den ausgeführten Maßnahmen, wie Fred Mücke, Beauftragter für Pressearbeit und Verkehrssicherheitsberater der Polizei, erzählt.

Obwohl Fahrzeugkontrollen an den Linienbussen durch entsprechende zertifizierte Prüfbehörden vierteljährlich vorgeschrieben sind, führen die Stendaler Betriebe zusätzlich mindestens zwei Mal monatlich eigene Kontrollen durch. Und so fiel das Resultat auch in diesem Jahr wieder sehr positiv aus. Lediglich geringe Mängel wie ein Steinschlag auf einer Frontscheibe und ein ungleichmäßig abgefahrener Reifen waren feststellbar.

Klaus-Dieter Schröter, Betriebsleiter der EBS Stendal und darüber hinaus engagierter Verfechter der Zusammenarbeit seiner Firma mit der Polizei, wird es freuen.

Von Christopher Voigt

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