Stadtrat will sich zwischen Standort Haferbreite oder Nordwall entscheiden / Papier wandert ab Montag durch zahlreiche Gremien

Politik sucht nach klügster Lösung für Schulneubau

Ein Neubau am Nordwall würde auch die Fläche des Hubschrauberlandeplatzes links umfassen. Die Helikopter setzen inzwischen vornehmlich direkt auf dem Dachlandeplatz des Krankenhauses auf.
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Ein Neubau am Nordwall würde auch die Fläche des Hubschrauberlandeplatzes links umfassen. Die Helikopter setzen inzwischen vornehmlich direkt auf dem Dachlandeplatz des Krankenhauses auf.
  • Marco Hertzfeld
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Stendal. Haferbreite oder Nordwall? Wo für die in Platznot geratene Grundschule „Petrikirchhof“ in Stendal neu gebaut wird, entscheidet sich voraussichtlich am 3. April.

Auch weil die Millionen-Investition die gesamte Einheitsgemeinde betrifft, wandert die Beschlussvorlage ab Montag durch alle Ortschaftsräte und etliche Ausschüsse, um schließlich im Stadtrat behandelt zu werden. Wohin die Reise für die Kinder in einigen Jahren geht, scheint noch relativ offen, auch wenn sich der Liegenschaftsausschuss am 6.  März schon einmal mit dem freien Grundstück neben der Sporthalle am Haferbreiter Weg befasst. „Wir strecken die Fühler aus. Für den Fall, dass sich der Stadtrat für diesen Standort entscheidet, müssten die Flächen angekauft werden“, sagt Stadtsprecher Klaus Ortmann der AZ.

Die Stadt will die Schullandschaft komplett neu organisieren. Mehr Schüler als prognostiziert brauchen einen Platz, auch die Grundschule „Nord“ soll entlastet werden. Beide Standorte, Haferbreite und Nordwall, haben laut Verwaltung Vor- und Nachteile. Dass alle zwei Optionen mehr oder weniger außerhalb liegen, dürfte vor allem Familien stören, deren Nachwuchs direkt in der Altstadt aufwächst. Die altehrwürdige Petrikirchhof-Grundschule steht da noch vergleichsweise zentral und nah.

Von Marco Hertzfeld

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