Gartenschau eröffnet / Schwärmen von Domstadt Havelberg

„Perle“ in der BUGA-Kette

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Ehre für Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski (2.v.r.): Zur Eröffnung wünschten ihm Joachim Gauck, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Reiner Haseloff (v.l.) viel Erfolg. Foto: ct-press

Brandenburg/Havelberg. Mit Pauken und Trompeten, genauer gesagt mit einem bombastischen Feuerwerk ist am Freitagabend in Brandenburg die Bundesgartenschau (BUGA) in der Havelregion eingeläutet worden.

Bundespräsident Joachim Gauck lobte auf dem Eröffnungs-Festakt am Sonnabend den Mut der Organisatoren zu dieser erstmals länderübergreifenden Veranstaltung mit fünf Standorten.

Neben Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow und Stölln im Land Brandenburg ist die Hansestadt Havelberg im Landkreis Stendal als Vertreterin Sachsen-Anhalts dabei. Das Ereignis, zu dem 1,5 Millionen Besucher erwartet werden, sei nicht nur für Gartenfreunde von Bedeutung, sondern auch Motor für die regionale Wirtschaft, besonders die Tourismusbranche, sagte das Staatsoberhaupt.

Der Landkreis Stendal und die Altmark profitieren davon nicht nur im Elbe-Havel-Winkel. „Da viele Hotels und Pensionen in der Havelregion bereits ausgebucht sind, verzeichnen wir immer mehr Anfragen für die gesamte Altmark“, berichtet Mandy Hodum. Die Geschäftsführerin des hiesigen Tourismusverbandes sieht in der BUGA eine Riesenchance, die Altmark ins überregionale Licht zu rücken. Das bestätigt auch Landrat Carsten Wulfänger (CDU). Für Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski (parteilos) und seine nur knapp 7000 Einwohner zählende Stadt war es ein historischer Tag.

Der Bundespräsident würdigte die 1000-jährige Geschichte der Domstadt und wünschte gutes Gelingen. „Wir haben eine ganz besondere Perle in die BUGA-Kette eingebracht“, schwärmte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) von Havelberg, wo gestern ebenfalls ein Eröffnungsfest gefeiert wurde. Nach dem Motto „Von Dom zu Dom - Das Blaue Band an der Havel“, lädt die Bundesgartenschau bis 11. Oktober die Besucher ein.

Von Christian Wohlt

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