Ost-Verkehr soll über B 189 rollen

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Im Zuge des Einbaus eines Rohres soll die „Mini-Brücke“ mit Geländern versehen werden.

STENDAL. Vollsperrung ab übermorgen in Stendals Osten: Im Gaben, der den Arnimer Damm und damit eine wichtige Verkehrsader stadtein- und auswärts quert, hält eine größere Dimension Einzug. Von Antje Mahrhold

Das neue Stahlbetonrohr wird eine Nennweite von 800 Millimetern haben. Und es wird auf dem Baufeld zwischen den Hausnummern 58 und 60 des Arnimer Damms zwei im Untergrund der dortigen Minibrücke vorhandenen Kanalrohre der Nennweite von 600 Millimetern ersetzen. Stendals Tiefbauamt hat einen „Ersatzneubau“ des Durchlasses im Graben namens „D 000004“ angekündigt – weshalb eine voraussichtlich sechs Wochen dauernde Vollsperrung des Arnimer Damms ab Donnerstag, 24. Juni, notwendig wird.

Die Straßensperrung gilt zunächst wohl bis zum 4. August. Bis zu diesem Zeitpunkt soll das Bauende realisiert sein. Beauftragt haben Stendals Stadtväter ein rolandstädtisches Planungsbüro sowie ein ebenfalls in der Hansestadt Stendal ansässiges Wasserbau-Unternehmen. Im Zuge des Einbaus des neuen Stahlbetonrohres soll das über den Durchlass führende Teilstück des Arnimer Damms „gemäß den Vorgaben der Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06)“ erneuert werden, teilt das städtische Amt den Anwohnern in einem „Informationsblatt für Grundstückseigentümer, Mieter und Pächter“ mit. So sollen sowohl die Fahrbahn und die Nebenanlagen dieses Bereiches „der Örtlichkeit angepasst“ werden.

Während Fußgänger die Baustelle passieren könnten, biete sich für alle anderen Verkehrsteilnehmer stadteinwärts am Wiesenweg die letzte Abbiegemöglichkeit vor der Baustelle. In umgekehrter Richtung – stadtauswärts – ist am Krähenwinkel Schluss. „Die Baustelle sollte großräumig über die Bundesstraße 189 umfahren werden“, bittet das Rathaus um Verständnis.

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