120 Crews auf dem Borsteler Flugplatz am Start

Oldtimer-Rallye von Peking nach Paris macht in Stendal Halt

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Es gab historische Gefährte zu bestaunen.

kr Stendal. Die 36-tägige Oldtimer-Rallye Peking-Paris führte über Stendal und somit erstmals durch Ostdeutschland. Am zweiten Juni startete die siebente Langstreckenrallye in Peking und führt auf einer aufregenden Route über Schotter, Sand und Straßen nach Paris.

120 Crews machten am Donnerstag Station auf dem Borsteler Flugplatz. Dies war ihre 33. Etappe von 36, bei der sie sich stärkten, ihre Oldtimer pflegten und mit den Besuchern in Kontakt kamen.

Das Spektakel lockte viele Besucher zum Borsteler Flugplatz.

Nur ein kleines Zeitfenster war den Besuchern gegönnt, um die Vehikel zu bestaunen, dann ging es nach einem Speedtest weiter Richtung Autostadt. Am siebten Juli werden die Crews in Paris erwartet. Um auf der Etappe vom polnischen Stettin nach Wolfsburg nicht über die triste Autobahn fahren zu müssen, führte die Route durch die schöne Landschaft der Altmark.

Über die B 189 von Tangermünde kamen die Oldtimer in Abständen eingefahren und verließen den Stendaler Ortsteil Borstel über die Osterburger Straße weiter in Richtung Uenglingen. Die Fahrzeuge mit ihrer jeweils zweiköpfigen Besatzung wurden von den Mitgliedern des Vereins Nordwall Classic Garage empfangen. Die Flugplatzgesellschaft Stendal-Borstel sowie der Aero-Club Stendal zählten ebenfalls zu den Organisatoren. Viele Oldtimer-Besitzer aus der Region reisten mit ihren Schmuckstücken an.

Die einzigartige Motor Challenge in der Welt des Automobils ist den Radspuren der ursprünglichen Pioniere von 1907 gewidmet. Daher dürfen nur die Rallye-Autos starten, die vor 1976 hergestellt worden sind. Etwas mehr als zwei Jahre vor dem Start waren alle verfügbaren Plätze vergeben.

Rallye Peking-Paris: Historische Fahrzeuge auf Stippvisite in Stendal

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