Krippenspiel-Protagonisten schlüpfen in Reporter-Rolle

„Oberflächlichkeit ablegen“

„Wir müssen einfach nur das Licht sehen“, brachte Pfarrerin Daniela Schröder das Anliegen der Weihnachtsgeschichte beim Krippenspiel in der Petrikirche auf den Punkt. Fotos (2): Dörfling

Stendal. Auf die Suche nach der Top-Geschichte machten sich am Heiligabend die Konfirmanden der Stadtgemeinde im Krippenspiel der Petrikirche.

Bewaffnet mit Notizblock und Kamera recherchierten die Hobby-Schauspieler in ihrer Rolle als Reporter der „Altmärkischen Allgemeine“ für ihre Weihnachtsausgabe.

Ob nun die verrückte Disco-Jugend, welche eine „Holy-Night-Party“ mit Popmusik feierte, oder die konservative Familie Flodder, deren Traditionspflege bald erschreckend anmutete – das Spiel der Jugend geizte nicht mit Klischees und dies zur Erheiterung der Anwesenden, von denen nicht jeder mehr einen Sitzplatz ergatterte. Natürlich durften Maria und Josef auch nicht fehlen und dann wurde sie erzählt – die Weihnachtsgeschichte.

Pfarrerin Daniela Schröder brachte das Anliegen des Schauspiels auf den Punkt. „Wir müssen die Oberflächlichkeit ablegen und einfach nur das Licht sehen.“ Damit dies auch den jüngsten Kirchengängern gelingen möge, verteilten ein Hirte und Maria gemeinsam mit der Geistlichen noch Postkarten an die Kleinsten. Während die Kerze in der Krippe flackerte, freuten sich eben diese über die Aufmerksamkeit.

Nächste Petrikirch-Gottesdienste: 31. Dezember, 16 Uhr, Altjahrsabend mit Pfarrer Joachim Kähler, 23.45 Uhr: Altjahrsabend mit Pfarrer Matthias Schröder; 1. Januar, 10 Uhr, Neujahr mit Pfarrerin Schröder.

Von Christina Dörfling

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