Erstes Resumee zum Weihnachtsmarkt

„Nur positive Resonanz“

Michael Standke, Sachgebietsleiter Tourismus und Veranstaltungsmanagement, und seine designierte Nachfolgerin Nicole Pieper ziehen gegenüber der AZ eine Bilanz zum Weihnachtsmarkt. Foto: Kuhn

Stendal. „Wir hatten nur positive Resonanz – auch von den Händlern“, zieht Nicole Pieper, Mitarbeiterin beim städtischen Veranstaltungsmanagement, eine erste Bilanz des diesjährigen Weihnachtsmarktes gegenüber der AZ.

„Zig tausende Besucher“ seien an den vier Tagen auf dem Weihnachtsmarkt gewesen, darunter auch Gäste aus Berlin, Magdeburg oder Uelzen, führt sie weiter aus. Und Michael Standke, Sachgebietsleiter Tourismus und Veranstaltungsmanagement der Hansestadt, sieht sich im Konzept des Weihnachtsmarktes bestätigt. Das Setzen auf einen traditionellen Markt, mit Pyramide, Schwibbogen und Krippe sowie Kunsthandwerk und vielen Angeboten für Kinder werde von den Besuchern gut angenommen.

Auch Birgit Knöbel vom Tourismusverband Erzgebirge spricht von „ausgesprochen interessierten Besuchern“. Seit zehn Jahren ist das Erzgebirge Partner der Stadt, präsentiert Kunsthandwerk und die Region während des Weihnachtsmarktes. Die mitgereisten Kunsthandwerker und Anbieter von regionaltypischen Speisen seien „zufrieden“ mit den vier Tagen in der Rolandstadt. Knöbel: „Die Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt.“

„Ich bin ordentlich stolz auf mein Zwei-Mann-Team, dass das so gut geklappt hat“, lobt Standke seine beiden Mitarbeiter Pieper und Matthias Neumann. Für den Sachgebietsleiter war es der letzte Weihnachtsmarkt, den er federführend organisiert hat. Ende des kommenden Jahres wird er die Leitung an Pieper abgeben und in den Ruhestand gehen. Für den kommenden wird seine designierte Nachfolgerin Nicole Pieper bereits die Verantwortung tragen. Dass der Mitarbeiterstamm auch Grenzen setzt, betont Standke. Mehr als vier Tage seien momentan nicht leistbar. Weder von seinen Mitarbeitern, noch von den zahlreichen Ausstellern, die fast alle ehrenamtlich tätig seien. Dennoch werde an Konzepten gearbeitet, den Markt noch attraktiver zu gestalten. Derzeit werde die Möglichkeit geprüft, im kommenden Jahr eine Eisbahn zum Weihnachtsmarkt aufzustellen, verrät Pieper. Generell soll erreicht werden, den Weihnachtsmarkt für eine längere Zeit am Marktplatz zu etablieren, gibt Pieper die Richtung bekannt.

Auch Aussagen, der Weihnachtsmarkt könne aufgrund des Wochenmarktes nur vier Tage dauern, verneinen beide. Der Wochenmarkt könne problemlos an den Sperlingsberg verlegt werden.

Von Matthias Kuhn

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