Stendaler Studentenwohnheim ist bezugsfertig / SWG investierte 1,6 Millionen Euro

Nur noch ein freies Appartment

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Sandra Borchard (l.) bekommt den heiß ersehnten Wohnungsschlüssel von Kundenbetreuerin Carina Biesok überreicht.

Stendal. Aufgeregte Stimmen, klimpernde Schlüssel – und erste Einrichtungsgegenstände werden in die neuen Appartments geschleppt: Die Stendaler Wohnungsbaugesellschaft (SWG) hat es geschafft und das neue Studentenwohnheim für 1,6 Millionen Euro noch vor Beginn des Wintersemesters fertiggestellt.

Dass der Bedarf dafür da ist, zeigt die Auslastung: Bereits jetzt sind alle 50 Wohnungen vermietet. Lediglich ein Doppel-Appartment ist derzeit noch frei, wie Carina Biesok, Kundenbetreuerin der SWG, berichtet.

Das erste Studentenwohnheim der Altmark ist bezugsfertig. Eine Single-Wohnung kostet 280 Euro warm.

Alle Single-Appartments sind zwischen 20 und 22 Quadratmeter groß und kosten warm 280 Euro. WLAN-Anschluss, eine kleine Einbauküche sowie ein voll ausgestattetes Badezimmer mit Dusche gehören zur Ausstattung. Einige Erdgeschoss-Wohnungen haben sogar eine kleine Terrasse mit Blick auf die Lernstätte, die Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Stendal. Außerdem verfügt das Wohnheim über einen Fahrradraum, einen Waschraum mit Trocknern sowie einen kleinen Fitnessraum.

Carina Biesok (r.) zeigt Mona Wesselow ihr neues Appartment. Die 19-jährige Bremerin ist begeistert und freut sich auf ihr Studium in der Rolandstadt. 

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch ein Zimmer bekomme“, sagte Sandra Borchard, als sie in dieser Woche von Carina Biesok den Schlüssel überreicht bekam. Die 18-Jährige aus Wanzleben bei Magdeburg war am Tag der Übergabe mit ihrem Vater vor Ort, um die Wohnung mit ersten Möbeln zu bestücken. Direkt nach ihrem Abi möchte Sandra Borchard in Stendal nun Kindheitspädagogik studieren. Im Juni habe sie sich beim „Campus Day“ über das Angebot der Hochschule Magdeburg-Stendal informiert. „Das Wohnheim war zu dem Zeitpunkt noch ein Rohbau, aber ein Appartment war schon fertig“, erinnert sie sich. Das war für die künftigen Studenten schon zur Besichtigung freigegeben worden.

Die 18-Jährige hatte sich direkt für ein Zimmer beworben. „Die Nähe zur Hochschule ist hier ein ganz großer Pluspunkt“, findet die junge Studentin.

Auch Mona Wesselow ist glücklich. Die 19-Jährige stammt aus der Nähe von Bremen und hat nach ihrem Abitur ein FSJ in einer Krippe gemacht. Nun möchte sie in der Rolandstadt „Angewandte Kindheitswissenschaften“ studieren. Am kommenden Wochenende bekommt sie Unterstützung von ihren Eltern, denn dann steht der endgültige Umzug in die Rolandstadt auf dem Plan.

Von Carlotta Spöring

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