Großer Bahnhof für Bärbel Kohl / Abschied von der Tafel

„Nicht selbstverständlich“

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Oberbürgermeister Klaus Schmotz ehrte Bärbel Kohl für ihr Engagement bei der Tafel mit dem Stadtsiegel.

kr Stendal. Christoph Lenz, Geschäftsführer von Gut Priemern, begann mit dem Satz: „Es ist und bleibt dein Kind“. Ja, man habe es sich schwer gemacht mit einer Nachfolger-Suche. Das Funkeln in ihren Augen sei immer eine treibende Kraft gewesen.

Die Färberhof-Kinder sangen Lieder für Bärbel Kohl.

So dankte Lenz Bärbel Kohl für 13 Jahre Engagement bei der Stendaler Tafel. Dem schlossen sich Oberbürgermeister Klaus Schmotz, der Vorsitzende des Landesverbandes der Tafeln Andreas Steppuhn sowie Superintendent Michael Kleemann gern an.

„Für so eine große Aufgabe verdienen Sie so einen großen Bahnhof mit dieser Aufmerksamkeit“, sagte Schmotz. Er verglich Kohls Arbeit mit dem Management eines Supermarktes, das viel Kraft und Organisationstalent erfordere. Bärbel Kohl und ihr Team hätten seinen größten Respekt. Es sei nicht selbstverständlich, Lebenszeit für das Wohl Anderer zur Verfügung zu stellen.

Der Oberbürgermeister zeichnete Bärbel Kohl mit dem Stadtsiegel aus. Diese Ehrung wird einmal im Jahr für ehrenamtliches Engagement vergeben.

Viele Wegbegleiter, Freunde, Mitarbeiter sowie Helfer verabschiedeten sich persönlich mit Präsenten von der Tafel-Chefin und ihrem Mann, der bei der Tafel ehrenamtlich mitwirkte. Aber auch Hauptperson Bärbel Kohl ergriff das Wort und bedankte sich bei allen. Im Gespräch mit der AZ brachte sie noch einmal zum Ausdruck, wie wichtig die Arbeit für Bedürftige sei.

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