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Neues Krankenhaus fertig: Johanniter in Stendal feiern Einweihung

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Von: Stefan Hartmann

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Mehrere Personen schneiden ein rotes Band vor einem Krankenhauseingang durch.
Ein kurzer Schnips und schon ist es vorbei: Das rote Band vor dem neuen Eingang ist durchschnitten und das Stendaler Johanniter-Krankenhaus eingeweiht. Auf dem Weg dahin ging jedoch nicht alles immer so glatt. Schließlich hatte die bauliche Modernisierung des Hauses bereits 1994 begonnen. © Hartmann, Stefan

Ein kurzer Schnips und schon ist es vorbei: Das rote Band vor dem neuen Eingang ist durchschnitten und das Stendaler Johanniter-Krankenhaus eingeweiht.

Stendal – Endlich ist es soweit: Der An- und Neubau an das Johanniter-Krankenhaus ist abgeschlossen und für die Nutzung – und damit die Öffentlichkeit – freigegeben. Seit 1994 war die Komplettsanierung des Krankenhausstandortes in Arbeit und der letzte Abschnitt kann genutzt werden.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (CDU) freute sich darüber, dass der Bau nun fertiggestellt und nicht erst begonnen wurde. Nach der Zeitenwende seien derartige Projekte schwieriger zu realisieren. Er sei sich auch sicher, dass die Johanniter mit ihrer 900 Jahre andauernden Erfahrung im Betrieb von Heileinrichtungen genau der richtige Partner für die Gesundheitsvorsorge in der Region seien.

Landrat Patrick Puhlmann (SPD) erklärte ebenfalls seine Freude, dass der Standort in Stendal nun komplett oder zumindest kompletter sei. Ein bisschen Wehmut sei in der Bevölkerung und auch bei den Beschäftigten des Krankenhauses jedoch nach dem Umzug der Frauen- und Kinderklinik aus der Bahnhofstraße zu bemerken gewesen. Er wünschte den Johannitern, dass derselbe Geist, wie er auch dem Altbau innewohnte, auch in den Neubau einziehen werde.

„Das Johanniter-Krankenhaus Stendal ist für künftige Herausforderungen einer bestmöglichen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten gerüstet“, sagt Krankenhausdirektor Michael Schmidt.

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