Zurück aus dem Exil: Arneburger können Platz ab Mai 2016 wieder nutzen

Neues Grün unterm Stollen

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Das Grün auf dem Fußballplatz des SV Rot-Weiß Arneburg muss noch an Struktur gewinnen. Ein gewollter Hybridrasen ist es nicht geworden.

Arneburg. Einen vernünftigen Trainings- und Spielbetrieb der Jugend-, Frauen- und Männermannschaften wollte der Sportverein (SV) Rot-Weiß Arneburg für die Zukunft sicherstellen, als er ein Konzept zur Sanierung der Sportanlage an der Stendaler Straße vorstellte.

„Hybridrasen“ hieß die geplante Lösung auf dem stark genutzten Platz, eine Mischung aus lebendigem Grünwuchs und 25 Millimeter hohen Kunststofffasern. Als weiterer Teil der Neugestaltung des Platzes war die Neupositionierung zweier Lichtmasten geplant. Doch dies wurde nicht in die Tat umgesetzt.

Erfreuliches kann Roy Böhlke über den Fußballplatz auf AZ-Nachfrage trotzdem berichten. Ab Mai 2016 könne der Ball wieder rollen, spätestens aber ab der nächsten Saison. Dann müssen die Kicker aus der Elbestadt nicht mehr auf dem Platz in Bertkow spielen und können wieder vor heimischer Kulisse zocken. Zwar wächst nun kein neuer Rasen im Verbund mit den Kunststoffstoppeln. „Wir haben jedoch WM-Rasen angelegt“, der widerstandsfähiger als die bisherige Sorte sei. „Wir müssen allerdings noch warten, bis der Rasen noch die richtige Struktur bekommt“, sagte Böhlke des Weiteren. Und: Der Platz wurde nicht nur in Vereins-Eigenleistung in Zusammenarbeit mit der Stadt Arneburg und Sponsorenhilfe geebnet und von einzelnen Steinen im Erdreich befreit. Eine Beregnungsanlage konnte zudem installiert werden, die künftig die Pflege des Platzes genauso erleichtern soll, wie ein Mähroboter, der 2016 angeschafft werden soll. Trotzdem wünsche sich der Verein, dass weiterer kommunaler Übungsgrund in der Elbestadt zeitnah entsteht.

Das würde den neuen WM-Rasen in der Nutzung sicherlich entlasten.

Von Alexander Postolache

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