Baustart im Frühjahr / SWG investiert 1,5 Millionen Euro

34 neue Wohneinheiten für Studenten in Stendal geplant

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Die zentralen Räume des im Jahr 2017 fertiggestellten Studentenwohnheimes sollen auch von den Bewohnern des neu geplanten Wohnheimes genutzt werden.

Stendal – Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten für das neue Studentenwohnheim auf dem Campus der Hochschule beginnen. Das berichtet Stendaler Wohnungsbaugesellschaft (SWG) - Chef Daniel Jircik.

„Wir sind gut im Bauen“, sagt er und erinnert an das Wohnheim mit 50 Plätzen für Studierende. In nur elf Monaten war das Gebäude errichtet.

„Am Freitag war es fertig und am Montag kamen die ersten Mieter“, lächelt Jircik. Bei dem neuen Bau möchte er sich etwas mehr Zeit lassen. Eine Eröffnung im Sommersemester lohne sich nicht, weil das Angebot auf Erstsemester ausgerichtet sei. Die wenigen Studenten, die sich im Frühjahr entscheiden umzuziehen, reichen nicht aus, um das Gebäude zu füllen. Leerstand bis zum Wintersemester solle vermieden werden.

Auf die Idee ein weiteres Studentenwohnheim zu errichten kam die SWG nach den positiven Erfahrungen mit dem Wohnheim auf dem Campus. In den Jahren 2018 und 2019 mussten mangels freier Wohnungen viele Studenten wieder weggeschickt werden. Jircik sieht insgesamt Kapazitäten für 150 Plätze in Stendal. Zu den 50 bereits errichteten Wohnungen sollen nun 34 hinzukommen. Mit 84 Wohnungen sieht die SWG sich dann gut gerüstet. Es solle nicht der komplette Markt übernommen werden, meint Jircik. In das Wohnheim wird die SWG insgesamt 1,5 bis 1,6 Millionen Euro stecken. Diese Investition kommt auf die Jahresinvestitionen von insgesamt sechs Millionen Euro oben drauf.

Zentrale Räume werden im neuen Wohnheim nicht noch einmal eingebaut. Die Bewohner werden die Räumlichkeiten im existierenden Gebäude mitbenutzen. Dabei geht es um ein Fitnessstudio, Aufenthaltsräume und einen Fahrradraum.

Die Idee für ein Fitnesstudio hatte Jircik als er seine Tochter besuchte. Diese studiert ebenfalls. Auf dem dortigen Campus war ein solches Fitnessstudio für die Bewohner eingerichtet. Dies überzeugte den SWG-Chef.

VON SIMON GERSTNER

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