Deutsch-polnischer Austausch jetzt einmal pro Jahr

Neue Vorzeichen für die Länderfreundschaft

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Noch müssen Kati Jäger und ihre Mitarbeiter demonstrieren, was ab dem 17. August unter anderem sportlich auf dem Gelände des Jugendfreizeitzentrums „Mitte“ zu erleben ist.

xp Stendal. Sie kamen immer im Mai zu den Winckelmann-Games, die jugendlichen Gäste aus Polen. Im Gegenzug machten sich Stendaler im Alter von 14 bis 27 Jahren im Oktober auf den Weg. Das war 15 Jahre so. „Im Oktober 2013 waren wir das letzte und 30.

Mal im Nachbarland“, erinnert sich Kati Jäger vom Stendaler Jugendfreizeitzentrum „Mitte“. Sportliche Wettkämpfe standen damals im Mittelpunkt.

„Da die polnischen Jugendlichen im Oktober immer zur Schule mussten, hatten sie keine Zeit, außerhalb des Sports etwas zu unternehmen.“ Diesen Nachteil wollen die Organisatoren des deutsch-polnischen Jugendaustausches in diesem Jahr ausräumen. Nach der Pause im Jahr 2014 wird es nun nur noch ein Treffen pro Jahr geben – „abwechselnd hier und in Polen“. Sport soll mit dem Treffen vom 17. bis 23. August in Sachen Freizeit auch eine Rolle spielen. Auf Volleyball und Co. liegt beim Austausch allerdings nicht das Hauptaugenmerk. „Wir werden uns im Rahmen der 850-Jahr-Feier der Stadt mit dem Oberbürgermeister treffen und wollen Stendal, aber auch Magdeburg besichtigen“, informierte Jäger im Gespräch mit der AZ.

Es soll aber auch in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Aufklärungsarbeit zum Thema „Sucht“ geleistet werden. Wobei das in einer „eher spielerischen Art“ über die Bühne gehen soll.

Es sind noch fünf Plätze frei, wenn es um den Austausch von Deutschen und Polen geht. Interessenten können sich unter Telefon (03931) 25 81 66 melden.

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