Stabsraum für operativ-taktische Führung bei Großschadenslagen

Neue Kommandozentrale im Landkreis Stendal

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Der letzte Katastrophenfall im Landkreis Stendal war vor sieben Jahren die Hochwasserlage, hier der Deichbruch bei Fischbeck im Juni 2013.

Stendal – Für die operativ-taktische Führung bei Großschadenslagen und Katastrophen im Landkreis Stendal wird demnächst nach dreimonatiger Bauzeit ein vollausgestatteter Stabsraum eingeweiht.

Ein Meilenstein, denn vorher tagte der Katastrophenschutzstab in Beratungsräumen, eine Kommandozentrale gab es nicht.

In dem Stabsraum werden im Ernstfall die Entscheider sämtlicher Hilfsorganisationen zusammengezogen, um schnell und koordiniert „vor die Lage zu kommen“.

Die Stabsmitglieder trainieren zukünftig in dem neuen Stabsraum, lernen den Umgang mit der Technik, trainieren nahe an der Realität. Derzeit sind 200 Mitarbeiter des Landkreises zur Stabsarbeit berufen, 80 weitere werden 2020 ausgebildet.

Der letzte Katastrophenfall im Landkreis Stendal liegt sieben Jahre zurück. 2013 führte die Hochwasserlage zum Katastrophenfall.

Die neue Kommandozentrale befindet sich an der Wendstraße 30 in Stendal, konkret im vierten Obergeschoss des Hauses A der Kreisverwaltung. Am Montag, 24. Februar, wird der Stabsraum durch Landrat Carsten Wulfänger, den 2. Beigeordneten Sebastian Stoll, Kommandeur Oberst Halvor Adrian vom Bundeswehr-Landeskommando, Norman Gelbke vom Technischen Hilfswerk, Frank Latuske vom Deutschen Roten Kreuz, Peter Ruppert von der Johanniter-Unfallhilfe, Georg Nitschke von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Andreas Krautwald als Direktor der Polizeiinspektion Stendal sowie Führungskräfte des Brandschutzes und der Fachdienste und diverse Stabsleiter eingeweiht.

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