Schattierung bei Museums-Anstrich

Neue Irritationen bei Winckelmann-Fassade

mih Stendal. Das Gerüst ist bereits abgebaut und dennoch scheint es auf den ersten Blick, als ob die Maler etwas vergesssen haben.

Die Fassade des Winckelmann-Museums bekam am Montagvormittag einen neuen Anstrich. Doch in dem Bereich, wo im 18. Jahrhundert das originale Winckelmann-Haus gestanden haben soll, blieb der dunklere Farbton erhalten.

Dass der Geschichte mit einem Farbkontrast Tribut gezollt werden soll, ist verständlich und durchaus nachvollziehbar, aber: Passanten, denen lediglich der eigenartig anmutende Anstrich ins Auge fällt, könnten vermuten, dass den Malern die Farbe oder dem Auftraggeber das Geld ausgegangen ist. Die tatsächlichen Gründe für die seltsame Schattierung seitens der Denkmalbehörde sind, zumindest beim ersten Hinschauen, nicht erkennbar.

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Der blaue Balken dagegen sollte jedem, der schon einmal den Innenhof des Museums erkundet hat, bekannt vorkommen. Dort sollen sandiges Beige und Blau in dem Fachwerkbau für eine mediterrane Atmosphäre sorgen. Wie Direktorin Dr. Stephanie Bruer der AZ berichtete, solle sich diese Symbolik auf der Straßenseite fortsetzen und die Gebäude zu einer Einheit verbinden.

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